Saunameister/Saunameisterin
Über den Beruf
Saunameister und Saunameisterinnen heizen Kabinen auf, steuern Saunaöfen und kontrollieren Temperatur sowie Luftfeuchte. Sie komponieren ätherische Aufgüsse, bereiten Kräuter- oder Salzpeelings vor und moderieren die Zeremonie für die Gäste. Dabei erklären sie empfohlene Verweildauern, erläutern gesundheitliche Wirkungen und sprechen Risikopatient/innen gezielt auf mögliche Gefahren an. Während des gesamten Betriebs behalten sie Badende im Blick, greifen bei Regelverstößen ein und leisten bei Kreislaufproblemen sofort Erste Hilfe. Gleichermaßen sorgen sie für Hygiene: Reinigungspläne erstellen, Flächen desinfizieren und Wasserqualität prüfen. Kleinere Störungen an Heizungen oder Pumpen beheben sie selbst, größere Reparaturen beauftragen sie. Am Empfang kassieren sie Eintrittsgelder, erfassen Besucherzahlen und dokumentieren alle Betriebsdaten für Abrechnung und Marketing.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für den Zugang wird oft eine Aus- oder Weiterbildung im Gesundheits- oder Wellnessbereich vorausgesetzt.
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Saunameister/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 2.686 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Region und Größe des Betriebs kannst du zwischen 2.291 € und 3.272 € verdienen.
Wie sind die Berufsaussichten als Saunameister/in?
Die Berufsaussichten als Saunameister/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, sodass zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Der Fachkräftemangel ist aktuell hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, was deine Chancen verbessert. Bis 2040 finden Arbeitgeber jedoch schneller Personal, daher steigt die Konkurrenz langfristig. Zudem werden weniger Altersabgänge erwartet als in vielen anderen Berufen, wodurch weniger zusätzliche Stellen durch Ruhestände frei werden.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Saunameister/in?
Du wechselst häufig zwischen Kundenkontakt am Empfang, manuellen Aufgusstätigkeiten und dem Bedienen technischer Anlagen. Je nach Einsatzort kann das Umfeld eine Rehaklinik, ein Sportzentrum oder eine Hotelanlage sein, in der strenge Hygienevorschriften gelten.
Womit arbeitet man als Saunameister/in?
Zum täglichen Handwerkszeug gehören Saunaöfen, Temperatur- und Luftfeuchtesensoren sowie Aufgussutensilien wie Schöpfkellen und Duftkonzentrate. Für Reinigung und Desinfektion setzt du Reinigungsmaschinen, Entkeimungsmittel und Bürstensysteme ein. Büro- und Abrechnungstätigkeiten erledigst du am PC, unterstützt von Telefon und Internetzugang.
Kann man sich als Saunameister/in selbständig machen?
Ja, Saunameister/innen können sich beispielsweise mit einem eigenen Saunabetrieb selbständig machen. Dafür brauchst du betriebswirtschaftliches Know-how, ein geeignetes Gebäude und musst alle Hygiene- und Sicherheitsauflagen erfüllen.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Saunameister/in?
Fachliche Aufbaukurse reichen von Sportphysiotherapie, Bäderwesen und Rehabilitation über Sanitärtechnik bis zu Gesundheitsförderung oder -training. Auch Schulungen zu Hygiene im Gesundheitsbereich, Betriebssanitätswesen und vertiefter Erster Hilfe können dein Profil schärfen.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Saunameister/in?
Ein nächster Karriereschritt ist die Aufstiegsfortbildung zur/zum Fitnessfachwirt/in, mit der du Leitungsaufgaben in Wellness- oder Fitnessanlagen übernehmen kannst.
