Rettungsdiensthelfer/Rettungsdiensthelferin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Rettungsdiensthelfer/Rettungsdiensthelferin

BerufsfeldGesundheit & Medizin
Arbeitsortein Rettungs-, Notarzt- oder Krankentransportwagen · an Einsatzorten · in der Rettungsleitstelle, Einsatzzentrale oder Rettungswache
Offene Stellen16

Über den Beruf

Rettungsdiensthelfer/innen steuern Einsatzfahrzeuge und unterstützen Rettungsfachkräfte sowie Notärzte und Notärztinnen bei medizinischen Notfällen. Am Unfallort klären sie die Lage, sichern gegebenenfalls die Unfallstelle mit der Polizei und reichen Verbandsmaterial, Beatmungsbeutel oder Infusionen an. Sie lagern Verletzte behutsam auf Trage oder Tragestuhl und überwachen Vitalfunktionen während der Fahrt ins Krankenhaus. Über Funk halten sie Kontakt zur Leitstelle, melden den Patientenzustand und koordinieren Spezialtransporte, etwa die Anforderung eines Rettungshubschraubers. Auch Krankentransporte gehören zum Alltag: Rettungsdiensthelfer/innen bringen mobil eingeschränkte Menschen sicher zur Arztpraxis oder Tagespflege. Nach jedem Einsatz reinigen sie Ausrüstung und Fahrzeug gründlich, desinfizieren Oberflächen und rüsten das Material für den nächsten Alarm.

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Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Rettungsdiensthelfer/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.205 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.824 € und 3.629 €. Zuschläge für Nacht-, Feiertags- oder Wochenenddienste können das Einkommen zusätzlich erhöhen.

Wie sind die Berufsaussichten als Rettungsdiensthelfer/in?

Die Berufsaussichten als Rettungsdiensthelfer/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, das spricht für dich als Bewerber/in. Gleichzeitig sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, weil Arbeitgeber länger nach Personal suchen. Zudem werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch zusätzliche Jobs frei werden.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Rettungsdiensthelfer/in?

Die Arbeitsbedingungen gelten als anspruchsvoll: Rettungsdiensthelfer/innen arbeiten im Schicht- und Bereitschaftsdienst, häufig auch an Wochenenden und Feiertagen. Dabei tragen sie Schutzkleidung wie Einweghandschuhe und Mundschutz und müssen mit potenzieller Infektionsgefahr sowie gefühlsmäßig belastenden Situationen umgehen. Technische Geräte wie Beatmungs- oder Blutdruckmessgeräte kommen ebenso zum Einsatz wie Desinfektionsmittel, und am Unfallort ist oft Arbeit in gebückter Haltung nötig.

Womit arbeitet man als Rettungsdiensthelfer/in?

Zum Equipment gehören vor allem Krankentransport- und Rettungsfahrzeuge, Tragen und Tragestühle. Im Fahrzeug bedienst du medizinische Geräte wie Blutdruckmess- und Beatmungsgeräte, nutzt Verbandsmaterial, Kältekompressen sowie Desinfektionsmittel. Für die Kommunikation stehen Funkgerät oder Smartphone und Sonderwarneinrichtungen wie Blaulicht zur Verfügung.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Rettungsdiensthelfer/innen?

Für Rettungsdiensthelfer/innen gibt es zahlreiche fachliche Weiterbildungen, etwa in Rettungsdienst, Betriebssanitätswesen oder Hygiene im Gesundheitsbereich. Auch Kurse in Erste Hilfe oder medizinischer Dokumentation und Kodierung bringen dich weiter und können dir den Weg in spezialisierte Aufgabenfelder öffnen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es für Rettungsdiensthelfer/innen?

Aufstiegsmöglichkeiten ergeben sich vor allem über eine weiterführende Qualifikation zum/zur Notfallsanitäter/in, wodurch du eigenständig Rettungseinsätze leiten darfst. Eine Aufstiegsweiterbildung zum/zur Ausbilder/in für Erste Hilfe bringt dich in den Schulungsbereich. Langfristig kannst du durch ein Bachelor- oder Masterstudium im Sanitäts- und Rettungswesen Leitungspositionen oder Aufgaben in Planung und Organisation übernehmen.

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