Geprüfter Restaurator im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk/Geprüfte Restauratorin im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk - Master Professional für Restaurierung im Handwerk – Arbeitsumfeld
Weiterbildung

Geprüfter Restaurator im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk/Geprüfte Restauratorin im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk - Master Professional für Restaurierung im Handwerk

Auch bekannt als: Master (m/f) Professional in Restoration in the craft trades sector

BerufsfeldTechnik & Elektro
Arbeitsortein Werkstätten · in Büroräumen
DauerUnterschiedlich
Offene Stellen91

Über den Beruf

Restaurator/innen im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk begutachten Old- und Youngtimer, ordnen sie zeitlich ein und dokumentieren jeden Befund mit Fotos sowie Messprotokollen. Nach der Schadensanalyse planen sie Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten, kalkulieren Kosten und wählen Werkstoffe sowie Verfahren – vom klassischen Ausbeulen, Nieten und Schweißen über Trockeneis- oder Natriumbicarbonatstrahlen bis zu 3-D-Druck und computer­gestützter Achsvermessung. Fehlende Originalteile rekonstruieren sie mit CAD, CNC oder handgefertigten Schablonen, bauen sie ein und prüfen Funktion sowie Optik. Sie stellen Material und Geräte bereit, leiten Fachkräfte an und halten Termine, Qualität und Budget im Blick. Zusätzlich beraten sie Kunden zur Pflege historischer Fahrzeuge und erstellen Gutachten, etwa für das H-Kennzeichen. In eigener Werkstatt kommen Einkaufs-, Personal- und Controllingaufgaben hinzu. Am Ende steht ein historisch korrekt restauriertes und wieder fahrtüchtiges Fahrzeug.

Ausbildung & Zugang

BerufstypWeiterbildungsberuf: Master Professional
AusbildungsartWeiterbildungsprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung.
DauerUnterschiedlich
Zugangsvoraussetzungen1
  • I.d.R. bestandene Meisterprüfung im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Geprüfter Restaurator im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk/Geprüfte Restauratorin im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk - Master Professional für Restaurierung im HandwerkAktueller Beruf

Häufige Fragen

Was verdient man als Restaurator/in im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.474 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 3.484 € und 5.768 €. Faktoren wie Betriebsgröße, Tarifbindung oder die Übernahme von Leitungsaufgaben können das Einkommen zusätzlich beeinflussen.

Wie lange dauert die Weiterbildung zum/zur Restaurator/in im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk?

Für die Meister-Weiterbildung zum Master Professional gibt es keine bundeseinheitliche Dauer. Je nach Bildungsträger und ob du Vollzeit oder berufsbegleitend lernst, kann sie wenige Monate bis über ein Jahr in Anspruch nehmen.

Ist der Beruf als Restaurator/in im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk körperlich anstrengend?

Ja, die Arbeit erfordert eine gute körperliche Verfassung. Du stehst oder kniest häufig, arbeitest über Kopf an Fahrzeugteilen und brauchst Kraft sowie Feinmotorik in Armen und Händen. Auch Farb- und räumliches Sehvermögen müssen intakt sein, um Lacktöne und technische Zeichnungen sicher zu beurteilen.

Wie sind die Berufsaussichten als Restaurator/in im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk?

Die Berufsaussichten sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch, offene Stellen sind daher schwer zu besetzen – ein Plus für Bewerber/innen. Zusätzlich sorgen viele Altersabgänge in den kommenden Jahren für weitere freie Plätze. Langfristig wird allerdings ein Rückgang der Gesamtbeschäftigung bis 2040 erwartet.

Welche digitalen Skills braucht man als Restaurator/in im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk?

Gefragt sind vor allem 3-D-Technologien wie Laserscanning und Druck, um fehlende Bauteile nachzubilden. Du solltest CNC-Programmierung (CAM) beherrschen, digitale Farbmesssysteme und Dokumentenmanagement nutzen sowie Aktoren, Sensoren oder Fahrerassistenzsysteme prüfen und anpassen können.

Kann man sich als Restaurator/in im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk selbständig machen?

Ja. Nach Eintragung in die Handwerksrolle kannst du einen eigenen Karosserie- und Fahrzeugbaubetrieb oder eine reine Oldtimer-Restaurierungswerkstatt eröffnen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Restaurator/innen im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk?

Du kannst dich fachlich z.B. in Historischer Materialkunde, Schweiß- und Fügetechnik, Kraftfahrzeug-Instandhaltung oder im Fahrzeugsachverständigenwesen fortbilden. Solche Kurse halten dein Know-how aktuell und erweitern dein Leistungsspektrum – etwa hin zur Gutachter- oder Prüftätigkeit.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Restaurator/in im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk?

Ein häufiger Karriereschritt ist die Leitung einer Restaurierungsabteilung oder Gesamtwerkstatt, inklusive Personal- und Budgetverantwortung. Spezialisierungen, z.B. auf Gutachten oder bestimmte Fahrzeugklassen, eröffnen ebenfalls neue Positionen. Wer akademisch weitergehen möchte, kann ein Bachelor- oder Masterstudium in Restaurierung oder Fahrzeugtechnik anschließen und dadurch in Forschung, Entwicklung oder größer angelegte Projekte wechseln.

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