Rechnergestützte Naturwissenschaft, Computational Science (Master) – Arbeitsumfeld
Studium

Rechnergestützte Naturwissenschaft, Computational Science (Master)

BerufsfeldIT & Digitales

Über den Beruf

Computational Scientists modellieren Naturphänomene am Computer, entwickeln maßgeschneiderte Algorithmen und analysieren große Datenmengen. Aufbauend auf vertieften Kenntnissen aus angewandter Mathematik, Informatik und Ingenieurwissenschaften erstellen sie numerische Modelle, setzen Hochleistungsrechner ein und validieren Simulationen mit experimentellen Messreihen. Sie definieren Randbedingungen, optimieren Rechenzeit und prüfen die Genauigkeit der Ergebnisse. In interdisziplinären Teams leiten sie komplexe Forschungs- oder Entwicklungsprojekte, dokumentieren Abläufe und präsentieren Resultate in Fachpublikationen oder vor Auftraggebenden. Anwendungen finden sich etwa in der Klima- und Strömungsforschung, in der Materialentwicklung oder in der Optimierung technischer Anlagen. Ihr Code und ihre Modelle liefern präzise Entscheidungsgrundlagen für Wissenschaft und Industrie.

Ausbildung & Zugang

Zugangsvoraussetzungen4
  • Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist in Rechnergestützte Naturwissenschaft oder Computational Science
  • Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
  • Je nach Hochschule zählen z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium
  • Ggf. Englischkenntnisse

Häufige Fragen

Was verdient man als Computational Scientist/in?

In der Berufsgruppe „Informatik (ohne Spezialisierung) – Experte“ liegt der Median bei 6.702 € brutto im Monat (Vollzeit, mit Sonderzahlungen). Die Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 5.413 € und 7.969 €. Der Wert gilt für alle Altersgruppen und ist kein Einstiegsgehalt.

Wie sind die Berufsaussichten als Computational Scientist/in?

Die Berufsaussichten als Computational Scientist/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Der Fachkräftemangel ist hoch — offene Stellen sind schwer zu besetzen, das spielt Bewerbern in die Karten. Zugleich sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, sodass Arbeitgeber länger nach Personal suchen. Allerdings gibt es weniger Altersabgänge als in anderen Berufen, wodurch etwas weniger Stellen frei werden.