Psychologisch-technischer Assistent/Psychologisch-technische Assistentin – Arbeitsumfeld
Weiterbildung

Psychologisch-technischer Assistent/Psychologisch-technische Assistentin

BerufsfeldGesundheit & Medizin
Arbeitsortein Büro- und Besprechungsräumen · in Praxisräumen · in Bibliotheken · im Homeoffice bzw. mobil
Dauer1-2 Jahre (Teilzeit)
Offene Stellen13

Über den Beruf

Psychologisch-technische Assistent/innen bereiten Tests vor, betreuen Probanden und werten die Ergebnisse aus. Sie erfassen Patientendaten, legen Akten in elektronischen Patientenakten und Dokumentenmanagementsystemen an und halten Untersuchungs- sowie Lehrmaterial bereit. Quantitative Tests und strukturierte Interviews führen sie streng nach Leitfaden durch, protokollieren das Verhalten und übertragen die Daten in Statistikprogramme. Anschließend erstellen sie Verteilungsanalysen oder Normtabellen und unterstützen Psycholog/innen bei Forschungsvorhaben. Berichte, Gutachten oder Befundschreiben tippen sie nach Diktat, koordinieren Termine und korrespondieren mit Ärzt/innen, Sozialversicherungsträgern oder Kliniken. Zusätzlich überwachen sie den Materialbestand und pflegen Praxis- und Abrechnungssoftware. Auf diese Weise liefern sie die Datenbasis, auf der Diagnosen, Therapien und wissenschaftliche Studien aufbauen.

Ausbildung & Zugang

BerufstypWeiterbildungsberuf
AusbildungsartWeiterbildung nach internen Regelungen der Lehrgangsträger
Dauer1-2 Jahre (Teilzeit)
Zugangsvoraussetzungen3
  • I.d.R. Abschluss in einem psychosozialen, medizinischen oder pädagogischen Beruf
  • Ggf. Möglichkeit zur praktischen Arbeit im Bereich psychologisch-technische Assistenz
  • Ggf. Mindestalter 20 Jahre

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Psychologisch-technischer Assistent/Psychologisch-technische AssistentinAktueller Beruf

Häufige Fragen

Was verdient man als Psychologisch-technische/r Assistent/in?

Das tarifliche Bruttojahresgehalt liegt zwischen 42.984 € und 48.480 € pro Jahr. In großen Kliniken oder Forschungseinrichtungen rutschst du eher an das obere Ende dieser Spanne, während kleinere Praxen meist etwas darunterliegen.

Wie lange dauert die Weiterbildung zur Psychologisch-technischen Assistent/in?

Die Weiterbildung erstreckt sich je nach Anbieter und Lernform über 1 bis 2 Jahre in Teilzeit. Entscheidest du dich für Blockunterricht oder berufsbegleitende Abendkurse, kann sich die Dauer leicht verändern.

Wie sind die Berufsaussichten als Psychologisch-technische/r Assistent/in?

Die Berufsaussichten als Psychologisch-technische/r Assistent/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Ein aktuell hoher Fachkräftemangel sorgt dafür, dass offene Stellen schwer zu besetzen sind – das spielt Bewerbern in die Karten. Viele Altersabgänge werden erwartet und schaffen zusätzliche Chancen. Langfristig finden Arbeitgeber jedoch schneller Personal, sodass die Konkurrenz bis 2040 etwas zunimmt.

Welche digitalen Skills braucht man als Psychologisch-technische/r Assistent/in?

Gefragt sind sichere Kenntnisse im Umgang mit Dokumenten- und Formularmanagementsystemen sowie in elektronischen Patientenakten. Du solltest außerdem automatisierte Materialverwaltungen bedienen, Praxismanagementsysteme für Abrechnung und Qualitätsmanagement nutzen und bei Bedarf Therapie- oder Pflegeroboter einsetzen können.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Psychologisch-technische/r Assistent/in?

Der Job kombiniert Bildschirmarbeit in Büro- oder Schulungsräumen mit dem direkten Kontakt zu psychisch kranken oder problembelasteten Menschen. Du musst deshalb mit emotional belastenden Situationen umgehen können, arbeitest aber überwiegend in ruhigen Innenräumen ohne schwere körperliche Beanspruchung.

Womit arbeitet man als Psychologisch-technische/r Assistent/in?

Zum Arbeitsalltag gehören Patientendaten, Leitfäden, Fragebögen und Verhaltensprotokolle, die du meist digital am PC bearbeitest. Telefon, Internetzugang und weitere Büroausstattung sind ebenso Standard wie Akten und Gutachten, die als Unterlagen für Psycholog/innen dienen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Psychologisch-technische Assistent/innen?

Du kannst dich fachlich in Bereichen wie medizinische Dokumentation, Praxismanagement oder psychologische Diagnostik vertiefen. Auch Kurse in Statistik, Statistikprogrammen oder Wahrscheinlichkeitsrechnung helfen dir, Testdaten professionell auszuwerten.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Psychologisch-technische/r Assistent/in?

Ein Bachelor- oder Masterstudium in Psychologie eröffnet dir den Weg in Forschung, Projektleitung oder leitende Funktionen in Kliniken und Praxen. Durch den Weiterbildungsabschluss erhältst du in vielen Bundesländern sogar ohne klassisches Abitur den formalen Hochschulzugang.

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