Plakatierer/Plakatiererin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Plakatierer/Plakatiererin

BerufsfeldVerkehr & Logistik
Arbeitsortein Fahrzeugen · im Freien
Offene Stellen10

Über den Beruf

Plakatierer und Plakatiererinnen bringen Werbeplakate an Litfaßsäulen, City-Light-Postern und Großflächen an. Auftragslisten legen fest, welches Motiv wohin soll und wie lange es hängen darf. Sie verladen Drucke, Kleister und Werkzeuge, planen eine effiziente Route und steuern die Werbeflächen nacheinander an. Vor Ort reinigen sie den Untergrund, streichen Kleber auf, positionieren das Plakat millimetergenau und glätten es, bis keine Falten oder Überlappungen bleiben. Schäden an der Fläche dokumentieren sie und melden Reparaturbedarf. Während der Aushangzeit kontrollieren sie regelmäßig, ob das Motiv noch unversehrt ist oder vorzeitig überklebt wurde. Abgelaufene oder beschädigte Plakate lösen sie ab und entsorgen Papier, Klebereste und Lösungsmittel fachgerecht.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang ist kein festgelegter Bildungsgang vorgeschrieben.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Plakatierer/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 2.783 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.220 € und 3.477 €. Wer häufig in großen Städten oder an stark frequentierten Werbeflächen arbeitet, erreicht meist die oberen Stufen der Spanne. Nacht-, Wochenend- oder Schichtzuschläge können das Monatsgehalt zusätzlich erhöhen.

Wie sind die Berufsaussichten als Plakatierer/in?

Die Berufsaussichten als Plakatierer/in sind eher schwierig. Die Beschäftigung schrumpft bis 2040, wodurch insgesamt weniger Stellen entstehen. Aktuell ist der Fachkräftemangel gering, offene Stellen werden also schnell besetzt und Bewerber/innen müssen mit Konkurrenz rechnen. Bis 2040 wird es für Arbeitgeber jedoch schwieriger, geeignetes Personal zu finden, sodass die Konkurrenz unter Jobsuchenden langfristig sinkt. Es treten außerdem weniger Altersabgänge auf als in vielen anderen Berufen, was freie Stellen seltener macht.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Plakatierer/in?

Die Tätigkeit ist körperlich fordernd und stark wetterabhängig. Plakatierer/innen tragen Schutzkleidung, hantieren mit Klebstoffen und Lösungsmitteln und arbeiten häufig auf Leitern oder Gerüsten, was ein erhöhtes Unfallrisiko bedeutet. Lange Steh- und Gehphasen sowie monotone Handgriffe wie Kleben und Ablösen gehören ebenfalls zum Alltag.

Womit arbeitet man als Plakatierer/in?

Zum typischen Equipment gehören Plakate, Klebstoffe, Eimer und Bürsten sowie Anstell- oder Bockleitern für höher gelegene Flächen. Ein Firmenwagen transportiert das Material und dient als mobiles Lager, während Smartphone und Routenpläne die Tourenorganisation erleichtern. Lösungsmittel und Abfallbehälter sind nötig, um alte Drucke rückstandsfrei zu entfernen und ordnungsgemäß zu entsorgen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Plakatierer/in?

Für den beruflichen Feinschliff bieten sich Kurse rund um Werbung und Verkaufsförderung an. Dort vertiefst du etwa neue Klebetechniken, rechtliche Vorgaben der Außenwerbung oder Grundlagen des Marketings und qualifizierst dich so für anspruchsvollere Aufträge.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Plakatierer/in?

Mit zusätzlicher Erfahrung kannst du eine Ausbildung zum/zur Gestalter/in für visuelles Marketing anschließen und selbst Kampagnenkonzepte entwickeln. Eine kaufmännische Qualifikation als Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation bringt dich in die Kundenberatung und Planung. Wer Führungsverantwortung anstrebt, steigt mit der Aufstiegsfortbildung zum/zur Betriebswirt/in für Marketingkommunikation (Bachelor Professional) in die Leitung ganzer Außenwerbeprojekte oder Teams auf.

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