Mechanik (Master)
Auch bekannt als: Ingenieur/in - Angewandte Mechanik · Diplom-Ingenieur/Diplom-Ingenieurin (Uni) Fachrichtung Angewandte Mechanik · Mechanical engineer (m/f)
Über den Beruf
Ingenieure und Ingenieurinnen für Angewandte Mechanik entwickeln Maschinen, Apparate und Baugruppen vom ersten Konzept bis zur Serienreife. Mit CAD-Systemen entwerfen sie Bauteile, berechnen statische sowie dynamische Belastungen und wählen geeignete Werkstoffe aus. Toleranz- und Festigkeitsnachweise sichern Funktion und Lebensdauer. In Simulationen und an Prototypen, oft aus dem 3-D-Drucker, testen sie Schwingungs-, Temperatur- oder Crashverhalten und passen Konstruktionen an. Stimmen die Ergebnisse, definieren sie Fertigungsabläufe, erstellen Daten für Arbeitsvorbereitung und beteiligen sich an Kostenkalkulationen. Während der Produktion überwachen sie CNC-gesteuerte Anlagen, koordinieren Mitarbeitende und optimieren Prozesse. Zudem legen sie Qualitätsstandards fest, dokumentieren Prüfergebnisse und beraten Kunden bei technischen Fragen oder Sonderlösungen.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen4
- Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist in Mechanik
- Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
- Je nach Hochschule zählen z.B. Leistungen im ersten Hochschulstudium
- Ggf. Englischkenntnisse
Passende Studiengänge796
Studienangebote
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Ingenieur/in für angewandte Mechanik?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.846 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Branche und Bundesland kannst du zwischen 5.502 € und {{entgeltQ75}} € verdienen.
Ist der Beruf als Ingenieur/in für angewandte Mechanik körperlich anstrengend?
Der Job gilt als eher wenig belastend, verlangt aber gewisse Grundvoraussetzungen. Funktionstüchtige Arme und Hände sind nötig, um Bauteile zu prüfen oder Skizzen anzufertigen, und ein gutes räumliches Sehvermögen hilft dir, komplexe Konstruktionen sicher zu erfassen.
Wie sind die Berufsaussichten als Ingenieur/in für angewandte Mechanik?
Die Berufsaussichten als Ingenieur/in für angewandte Mechanik sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch, offene Stellen sind schwer zu besetzen – ein Plus für Bewerber/innen. Bis 2040 nimmt die Konkurrenz unter Bewerber/innen ab, weil Arbeitgeber länger nach Personal suchen müssen. Viele Altersabgänge schaffen zusätzliche Chancen, auch wenn die Gesamtbeschäftigung bis 2040 leicht schrumpft.
Welche digitalen Skills braucht man als Ingenieur/in für angewandte Mechanik?
Gute digitale Kompetenzen sind Pflicht. Kenntnisse in additiver Fertigung, 3-D-Simulationen, Sensor- und Aktoriksystemen sowie Auto-ID-Lösungen wie RFID erleichtern dir den Einstieg. Auch Apps zur Prozessüberwachung und die Entwicklung von Augmented-Reality-Anwendungen werden immer wichtiger.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Ingenieur/in für angewandte Mechanik?
Die Arbeit ist abwechslungsreich und fordert Flexibilität. Du wechselst zwischen Büro, Labor und Produktionshalle, sitzt oft am Bildschirm und übernimmst Personalverantwortung. Kundenkontakt, Geschäftsreisen und unregelmäßige Arbeitszeiten bei Störungen können ebenfalls dazugehören.
Womit arbeitet man als Ingenieur/in für angewandte Mechanik?
Zum Alltag gehören CNC- und DNC-gesteuerte Anlagen, Mess- und Prüfgeräte, kollaborative Roboter sowie 3-D-Drucker für Rapid Prototyping. CAD-, CAM- und Simulationsprogramme helfen dir, Entwürfe zu erstellen und Fertigungsprozesse zu steuern.
Kann man sich als Ingenieur/in für angewandte Mechanik selbständig machen?
Ja, das ist möglich. Viele Fachkräfte gründen ein eigenes Ingenieurbüro für Konstruktions-, Planungs- oder Beratungsaufträge, treten als beratende Ingenieur/innen auf oder arbeiten freiberuflich als Gutachter/innen und Sachverständige. Unterstützung bei der Gründung bietet z.B. der Verein Deutscher Ingenieure (VDI).
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Ingenieur/in für angewandte Mechanik?
Nach dem Master kannst du dich in Bereichen wie Produktions- und Verfahrenstechnik, Maschinen- und Anlagenbau, CAD, Konstruktion oder Projektmanagement spezialisieren. Solche Kurse halten dein Wissen frisch und öffnen Türen zu Fach- oder Leitungsfunktionen.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Ingenieur/in für angewandte Mechanik?
Mit Berufserfahrung kommen Aufstiegsweiterbildungen wie REFA-Ingenieur/in für Industrial Engineering oder Schweißfachingenieur/in infrage. Wer in Forschung oder Hochschule arbeiten will, strebt eine Promotion an; für eine Professur folgt meist die Habilitation. In der Industrie ebnet eine Promotion zudem den Weg in die Entwicklungsleitung oder andere Führungspositionen.
