Lehrkraft - Schulen im Gesundheitswesen – Arbeitsumfeld
Weiterbildung

Lehrkraft - Schulen im Gesundheitswesen

Auch bekannt als: Fachlehrer/in im Gesundheitswesen

BerufsfeldSoziales & Pädagogik
Arbeitsortein Klassenräumen · in Gruppen- und Behandlungsräumen · in Sporthallen und Gymnastikräumen
Dauer1-4 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)
Offene Stellen363

Über den Beruf

Lehrkräfte an Schulen im Gesundheitswesen unterrichten angehende Pflegefachkräfte, Hebammen oder Ergotherapeut/innen in Theorie und Praxis. Sie analysieren aktuelle Erkenntnisse der Pflegewissenschaft, bereiten sie didaktisch auf und erstellen passgenaue Lernmaterialien. Für jede Klasse legen sie Themenabfolge und Methoden fest, kombinieren Vortrag, Gruppenarbeit oder Simulationstraining und setzen digitale Tafeln, Lernplattformen und Gamification gezielt ein. Mit Kliniken und Pflegeeinrichtungen stimmen sie Ausbildungspläne ab, begleiten die Auszubildenden auf Station und koordinieren Praxiseinsätze. Prüfungen werden von ihnen konzipiert, abgenommen und bewertet; Leistungsstände dokumentieren sie digital. In Beratungsgesprächen unterstützen sie Schüler/innen bei fachlichen oder persönlichen Fragen und führen im Krisenfall Hilfegespräche. Auch Schulverwaltung gehört dazu: Stundenplanung, Schülerakten und Curricula liegen in ihrer Hand. Ihr Unterricht befähigt die nächste Generation im Gesundheitswesen, Patientendaten elektronisch zu dokumentieren und pflegerische Maßnahmen evidenzbasiert umzusetzen.

Ausbildung & Zugang

BerufstypWeiterbildungsberuf
AusbildungsartWeiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt) bzw.
Dauer1-4 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)
Zugangsvoraussetzungen3
  • Mittlerer Bildungsabschluss
  • Berufsausbildung in der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Entbindungspflege, Altenpflege oder in einem anderen Medizinalfachberuf
  • Zusätzlich Berufspraxis

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Lehrkraft im Gesundheitswesen?

Lehrkräfte an Schulen im Gesundheitswesen verdienen typischerweise 4.912 € brutto im Monat. Mit steigender Erfahrung und je nach Bundesland bewegt sich die Spanne meist zwischen 4.068 € und 5.969 €.

Wie lange dauert die Weiterbildung zur Lehrkraft im Gesundheitswesen?

Die Weiterbildung dauert je nach Ausbildungsstätte und Zeitmodell zwischen 1 und 4 Jahren. In Vollzeit schließt du sie oft schon nach rund einem Jahr ab, während sich die Teilzeitvariante über mehrere Jahre erstrecken kann.

Ist der Beruf als Lehrkraft im Gesundheitswesen körperlich anstrengend?

Der Beruf bringt nur geringe körperliche Belastungen mit sich. Wichtig sind jedoch funktionstüchtige Arme und Hände, weil du in praktischen Übungen zum Beispiel Verbandstechniken oder den Umgang mit Hilfsmitteln demonstrierst.

Wie sind die Berufsaussichten als Lehrkraft im Gesundheitswesen?

Die Berufsaussichten als Lehrkraft im Gesundheitswesen sind gut. Die Beschäftigung in diesem Feld wächst bis 2040. Zugleich herrscht hoher Fachkräftemangel – offene Stellen bleiben länger vakant, was deine Chancen erhöht. Die Konkurrenz unter Bewerbern nimmt bis 2040 ab, und durch viele Altersabgänge entstehen zusätzliche Stellen.

Welche digitalen Skills braucht man als Lehrkraft im Gesundheitswesen?

Gute digitale Kompetenzen sind Pflicht. Du solltest Blended-Learning-Konzepte einsetzen können, Lernplattformen und Dokumentenmanagementsysteme routiniert bedienen sowie interaktive Präsentationstechnik wie Whiteboards nutzen. Außerdem erklärst du Auszubildenden den Umgang mit elektronischen Patienten- und Pflegedokumentationen oder motivierst sie mit spielerischen Lernformaten.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Lehrkraft im Gesundheitswesen?

Der Arbeitsalltag wechselt zwischen Unterrichts-, Gruppen- und Büroräumen. Du übernimmst Aufsichtspflicht für Lernende, erledigst am PC Verwaltungstätigkeiten und bereitest Unterricht am Bildschirm vor. Regelmäßiger Kontakt mit Jugendlichen und Erwachsenen sowie Verantwortung für deren Lernfortschritt prägen die Arbeit.

Womit arbeitet man als Lehrkraft im Gesundheitswesen?

Im Unterricht arbeitest du mit Lehrplänen, Fachliteratur und selbst erstellten Materialien, aber auch mit medizinischen Anschauungsobjekten wie Blutdruckmessgeräten, Gehhilfen oder Verbänden. Für Präsentationen kommen Beamer, DVD-Player oder vernetzte Whiteboards zum Einsatz. Am Schreibtisch nutzt du PC, Telefon und Internetzugang, um Schülerakten oder Stundenpläne zu verwalten.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Lehrkräfte im Gesundheitswesen?

Nach der Weiterbildung kannst du dich fachlich breiter aufstellen, zum Beispiel mit Kursen in Schulpädagogik, Fachdidaktik oder pädagogischer Diagnostik. Beliebt sind auch Seminare zu Lernberatung, Hygienemanagement oder Gesundheitsmanagement. Solche Aufbaukurse helfen dir, neue Unterrichtsinhalte zu entwickeln oder Leitungsfunktionen zu übernehmen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es für Lehrkräfte im Gesundheitswesen?

Für den nächsten Karriereschritt bietet sich ein Bachelor- oder Masterstudium in Erziehungs- und Bildungswissenschaft an. Ebenso kannst du Heilpädagogik studieren und dich später mit einem Master oder einer Promotion für Lehr- und Forschungsaufgaben an Hochschulen qualifizieren.

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