Lehrer/Lehrerin für Begabtenförderung – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Lehrer/Lehrerin für Begabtenförderung

BerufsfeldSoziales & Pädagogik
Arbeitsortein Büro- und Besprechungsräumen · in Unterrichtsräumen
Offene Stellen3

Über den Beruf

Lehrer/innen für Begabtenförderung identifizieren Hochbegabung, analysieren besondere Stärken und entwerfen passgenaue Lernpfade. Dafür erstellen sie individuelles Fördermaterial, organisieren Enrichment-Kurse (Erweiterungskurse) oder Projektwochen und wählen anspruchsvolle Aufgaben, die über den regulären Lehrplan hinausgehen. Sie variieren Lerntempo wie Methodik, um geistige Unterforderung zu vermeiden, und integrieren digitale Lernplattformen, interaktive Whiteboards oder Online-Coachings. Leistungen prüfen sie regelmäßig, bereiten Klausuren vor, bewerten schriftliche wie mündliche Beiträge und halten Fortschritte fest. Darüber hinaus beraten sie Eltern sowie Kollegium, kooperieren mit Schulpsychologen und helfen bei der Überwindung möglicher Schwächen oder sozialen Auffälligkeiten. Ihr Unterricht eröffnet begabten Kindern und Jugendlichen Freiraum, eigene Ideen zu verfolgen und ihr Potenzial zu entfalten.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Der Beruf ist reglementiert, d.h. für die Ausübung und auch für das Führen der Berufsbezeichnung muss eine bestimmte Qualifikation nachgewiesen werden; ausländische Qualifikationen müssen anerkannt sein. Für eine Tätigkeit im Lehramt wird i.d.R. die erfolgreich bestandene Zweite Staatsprüfung verlangt, die nach dem Vorbereitungsdienst abgelegt wird. Voraussetzung für den Zugang zum Vorbereitungsdienst ist in der Regel ein Lehramtsstudium mit Masterabschluss oder Staatsexamen.

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Häufige Fragen

Was verdient man als Lehrer/in für Begabtenförderung?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.761 € brutto im Monat. Mit zunehmender Berufserfahrung und abhängig vom Bundesland kannst du zwischen 4.048 € und 5.799 € verdienen.

Wie sind die Berufsaussichten als Lehrer/in für Begabtenförderung?

Die Berufsaussichten als Lehrer/in für Begabtenförderung sind eher schwierig. Zwar wächst die Beschäftigung bis 2040, dennoch herrscht nur ein geringer Fachkräftemangel – offene Stellen sind also schnell besetzt und die Konkurrenz unter Bewerber/innen ist hoch. Bis 2040 nimmt dieser Wettbewerb weiter zu, weil Arbeitgeber noch leichter Personal finden. Außerdem gibt es weniger Altersabgänge als in vielen anderen Berufen, wodurch seltener zusätzliche Stellen frei werden. Zusatzqualifikationen können deine Chancen verbessern.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Lehrer/in für Begabtenförderung?

Der Berufsalltag spielt sich zwischen Klassenraum, Büro und Bildschirm ab. Du trägst Verantwortung für Kinder und Jugendliche, planst Unterricht digital und korrigierst Leistungsnachweise häufig am Schreibtisch. Phasen intensiver Bildschirm- und Sitzarbeit wechseln sich mit aktiven Unterrichtsstunden vor der Klasse ab.

Womit arbeitet man als Lehrer/in für Begabtenförderung?

Lehrer/innen für Begabtenförderung greifen auf ein breites Spektrum an Materialien und Technik zurück. Du nutzt Lehrpläne, Fachliteratur und eigene Aufgabensammlungen ebenso wie PCs mit Internetzugang, Videokonferenzsoftware oder Telefon. Für den Unterricht kommen oft Beamer, digitale Präsentationsflächen und Whiteboards zum Einsatz.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Lehrer/in für Begabtenförderung?

Lehrer/innen für Begabtenförderung können sich in Schulpädagogik, Fachdidaktik oder Lernpädagogik weiterqualifizieren. Durch Kurse in Lernberatung oder pädagogischer Diagnostik vertiefst du dein Verständnis für individuelle Förderkonzepte und erweiterst deine Beratungskompetenz.

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