Landmaschinenführer/Landmaschinenführerin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Landmaschinenführer/Landmaschinenführerin

Auch bekannt als: Schlepperfahrer/in · Traktorfahrer/in · Treckerfahrer/in

BerufsfeldVerkehr & Logistik
Arbeitsorteim Freien auf Feldern und Wiesen · in Lagerräumen · in Maschinenhallen und Werkstätten
Offene Stellen267

Über den Beruf

Landmaschinenführer/innen steuern Traktoren, Mähdrescher und andere Agrarfahrzeuge, um Böden zu pflügen, Saatgut mit Sämaschinen auszubringen, Bestände zu düngen und die Ernte einzufahren. Vor jedem Einsatz richten sie die Technik ein, passen Arbeitsbreite, Reifenluftdruck oder GPS-Lenksysteme an Bodenart und Wetter an und rüsten Anbaugeräte für den Straßenverkehr um. Während der Saison überwachen sie Sensor- und Hydraulikwerte, bringen Pflanzenschutzmittel aus und beachten alle Sicherheitsvorschriften. Außerhalb der Feldarbeit reinigen sie Maschinen, prüfen Schmier- und Hydrauliköl, tauschen verschlissene Schläuche und beheben kleinere Defekte. Auch das Mulchen von Grünland sowie die Pflege von Wegen und Gewässern zählt oft dazu. Mit präziser Bedienung und sorgfältiger Wartung holen Landmaschinenführer/innen das Maximum aus moderner Agrartechnik heraus.

Ausbildung & Zugang

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Landmaschinenführer/in?

Typischerweise liegst du bei etwa 2.995 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Betrieb und Region sind zwischen 2.598 € und 3.497 € möglich.

Wie sind die Berufsaussichten als Landmaschinenführer/in?

Die Berufsaussichten als Landmaschinenführer/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung schrumpft bis 2040. Der Fachkräftemangel ist aktuell gering, offene Stellen werden schnell besetzt. Bis 2040 wird es für Arbeitgeber jedoch schwieriger, Fachkräfte zu finden – deine Konkurrenz nimmt also langfristig ab. Zudem werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden.

Welche digitalen Skills braucht man als Landmaschinenführer/in?

Gute digitale Kompetenzen werden immer wichtiger. Du solltest GPS-gestützte Lenksysteme, sensorgestützte Datenerfassung und Cloud-Software für Präzisionslandwirtschaft bedienen können. Ein Grundverständnis von KI-gestützten Schwarmrobotern, Drohnen und vernetzten Bewässerungsanlagen verschafft dir zusätzliche Vorteile.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Landmaschinenführer/in?

Der Job findet oft im Freien und in Werkstätten statt. Hitze, Kälte, Regen, Staub und Maschinenlärm gehören ebenso zum Alltag wie der Umgang mit Schmierstoffen. Aussaat- und Erntephasen erfordern häufig unregelmäßige Arbeitszeiten.

Womit arbeitet man als Landmaschinenführer/in?

Zum Fuhrpark gehören Traktoren, Mähdrescher, Pflüge, Düngerstreuer, Rundballenpressen oder Pflückmaschinen. Für Wartung und kleinere Reparaturen nutzt du Handwerkzeug wie Schraubenschlüssel und prüfst hydraulische Systeme. Schmier- und Hydrauliköle, Bremsflüssigkeit sowie Wartungs- und Sicherheitsunterlagen sind dabei ständige Begleiter.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Landmaschinenführer/in?

Du kannst dich mit Fachkursen etwa in Hydraulik, Pneumatik oder Maschinenwartung spezialisieren. Lehrgänge in allgemeiner Landwirtschaft oder Weinbau erweitern dein Einsatzgebiet.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Landmaschinenführer/in?

Eine Aufstiegsfortbildung zum/zur Techniker/in Agrartechnik (Bachelor Professional in Technik) bereitet dich auf Leitungsaufgaben in Werkstatt oder Lohnunternehmen vor. Mit entsprechender Hochschulzugangsberechtigung ist auch ein Bachelor- oder Masterstudium im Maschinenbau möglich, um in Entwicklung oder Vertrieb von Landtechnik aufzusteigen.

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