Korrektor/Korrektorin
Auch bekannt als: Copy Editor (m/f)
Über den Beruf
Korrektoren und Korrektorinnen prüfen Manuskripte, Magazine und Onlinetexte Zeile für Zeile. Sie suchen nach Rechtschreib-, Grammatik- und Typografiefehlern, markieren diese mit standardisierten Korrekturzeichen oder tragen Änderungen direkt in Content-Management-Systeme und Layoutprogrammen wie Adobe InDesign ein. Tonfall, Fachbegriffe und Abkürzungen gleichen sie mit Wörterbüchern und Nachschlagewerken ab. Gemeinsam mit der Chefredaktion legen sie Hausregeln für Schreibweisen, Interpunktion und Silbentrennung fest und aktualisieren diese laufend, damit alle Publikationen sprachlich einheitlich bleiben. Auch englischsprachige Passagen kontrollieren sie auf formale Richtigkeit. Bevor ein Text in Druck oder online geht, prüfen sie letzte Fahnen und geben das endgültige „Okay“ für die Veröffentlichung.
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Häufige Fragen
Was verdient man als Korrektor/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.358 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 3.594 € und 5.203 €. In großen Verlagshäusern oder bei festen Anstellungen kann das Einkommen etwas höher ausfallen als bei kleineren Redaktionen oder freiberuflichen Aufträgen.
Wie sind die Berufsaussichten als Korrektor/in?
Die Berufsaussichten als Korrektor/in sind ausgeglichen. Viele Altersabgänge werden erwartet, sodass regelmäßig Stellen frei werden. Gleichzeitig schrumpft die Beschäftigung bis 2040, was das Gesamtangebot an Jobs verringern kann. Der Fachkräftemangel ist gering – offene Stellen werden schnell besetzt, daher ist die Konkurrenz unter Bewerber/innen eher hoch.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Korrektor/in?
Du verbringst viele Stunden sitzend vor dem Monitor, weshalb ergonomische Arbeitsplätze und regelmäßige Pausen wichtig sind.
Womit arbeitet man als Korrektor/in?
Korrektor/innen nutzen Print- und Digitaltexte, Korrekturabzüge, hausinterne Schreibanweisungen sowie Nachschlagewerke. Am Rechner arbeiten sie mit Content-Management-Systemen, Datenbanken und DTP-Software; hinzu kommen klassische Büroausstattung wie PC, Internetzugang und Telefon.
Kann man sich als Korrektor/in selbständig machen?
Ja, viele Korrektor/innen arbeiten freiberuflich im eigenen Korrektorat. Als Selbständige kannst du Verlagshäuser, Agenturen oder Direktkund/innen projektbezogen unterstützen und dein Honorar frei verhandeln.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Korrektor/in?
Fachwissen lässt sich zum Beispiel durch Kurse in Schreiben, literarischer Produktion oder Deutsch für Fachsprachen vertiefen. Auch Schulungen in Desktop-Publishing, Textverarbeitungsprogrammen und weiteren DTP-Tools halten dich technisch auf dem neuesten Stand.
