Kontrolleur/Kontrolleurin - Feuerlöscher
Über den Beruf
Kontrolleure und Kontrolleurinnen für Feuerlöscher prüfen tragbare Löschgeräte, Sprinkleranlagen und Wandhydranten auf Funktion und Dichtheit. Sie öffnen Behälter, messen Füllgewicht und Druck, ersetzen Dichtungen oder Ventile und füllen fehlendes Löschmittel nach. Anschließend bringen sie neue Prüfsiegel an und dokumentieren alle Arbeitsschritte in Wartungsprotokollen. Bei Neuinstallationen wählen sie den passenden Löschertyp, befestigen Halterungen und achten auf gesetzliche Abstände zu Türen oder Stromverteilern. Flucht- und Rettungspläne sowie Brandschutztüren kontrollieren sie ebenso regelmäßig. Tritt eine Störung in Löschwasserleitungen auf, tauschen sie Ventile oder Sprühdüsen aus. Zum Schluss erläutern sie den korrekten Umgang mit den Anlagen und beraten Kunden zu geeigneten Brandschutzmaßnahmen.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Oft wird für den Zugang eine abgeschlossene Ausbildung in einem technischen Ausbildungsberuf verlangt, z.B. in der Gebäudetechnik. Teilweise kommt auch eine Ausbildung bei der Feuerwehr infrage.
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Kontrolleur/in für Feuerlöscher?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.662 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 3.764 € und 5.729 €. Faktoren wie Tarifbindung, Zusatzqualifikationen oder der Einsatzort (Servicefahrten vs. Werkstatt) können das Einkommen zusätzlich beeinflussen.
Wie sind die Berufsaussichten als Kontrolleur/in für Feuerlöscher?
Die Berufsaussichten als Kontrolleur/in für Feuerlöscher sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch, Stellen sind schwer zu besetzen – ein Plus für Jobsuchende. Bis 2040 sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern, weil Arbeitgeber länger nach Personal suchen. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden. Gleichzeitig schrumpft die Gesamtbeschäftigung bis 2040, was das Wachstum des Berufsfelds etwas dämpft.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Kontrolleur/in für Feuerlöscher?
Die Tätigkeit verbindet Handarbeit mit viel Kundenkontakt und erfordert ein sicheres Auftreten vor Ort. Du arbeitest überwiegend im Stehen oder Gehen, tauschst Bauteile aus und füllst Löschmittel nach. Ständig gilt es, DIN-Normen sowie Hersteller- und Gesetzesvorgaben exakt einzuhalten – eine hohe Verantwortung für Sachwerte gehört also dazu.
Womit arbeitet man als Kontrolleur/in für Feuerlöscher?
Zum Alltag gehören tragbare Feuerlöscher, Wandhydranten und Sprinkleranlagen ebenso wie Prüfgewichte, Dichtemesser oder Durchgangsprüfer. Außerdem nutzt du Handwerkzeuge wie Zangen und Hakenschlüssel, arbeitest mit Prüfsiegeln und dokumentierst alles per PC, Telefon und Internetzugang.
Kann man sich als Kontrolleur/in für Feuerlöscher selbständig machen?
Ja, das ist möglich. Viele Profis gründen einen eigenen Brandschutzfachbetrieb und bieten dort vor allem Wartung und Instandhaltung von Feuerlöschern an.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Kontrolleur/in für Feuerlöscher?
Gefragt sind Seminare in Brand-, Explosions- und Katastrophenschutz oder zu Arbeits- und Anlagensicherheit. Auch Kurse rund um Wartung und Instandhaltung vertiefen dein Know-how und halten dich auf dem neuesten Stand der Technik.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Kontrolleur/in für Feuerlöscher?
Ein nächster Karriereschritt ist die Weiterbildung zur Brandschutzfachkraft, mit der du mehr Verantwortung übernehmen kannst. Wer akademisch weitergehen möchte, kann ein Bachelor- oder Masterstudium in Sicherheitstechnik anschließen und so in leitende Positionen des vorbeugenden Brandschutzes aufsteigen.
