Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Optik - Bachelor Professional in Optics – Arbeitsumfeld
Weiterbildung

Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Optik - Bachelor Professional in Optics

BerufsfeldHandwerk & Fertigung
Arbeitsortein Werk- und Produktionshallen · in Reinräumen · in Büroräumen · in Lagerräumen · im Homeoffice bzw. mobil
Dauerca. 30 Monate (Teilzeit)
Offene Stellen1.788

Über den Beruf

Industriemeister/innen der Fachrichtung Optik steuern die Fertigung von Linsen, Prismen und Glasfasern, planen Aufträge und richten Maschinen so ein, dass Termine und Qualität passen. Sie kalkulieren den Materialbedarf, prüfen optisches Glas und Kunststoffe mit AOI-Systemen und entscheiden, ob Chargen freigegeben werden. Tritt eine Störung auf, analysieren sie Ursachen, veranlassen Reparaturen und optimieren Abläufe, etwa mithilfe von CAM-Daten oder 3-D-Laserscans. Auch die Einführung neuer Schleifautomaten, Beschichtungsanlagen oder additiver Verfahren koordinieren sie. Wirtschaftliche Kennzahlen behalten sie im Blick, erstellen Kostenpläne und überwachen Budgets. Als Führungskräfte weisen sie Mitarbeitende ein, organisieren Schichten und begleiten die betriebliche Ausbildung ‑ von Lehrgesprächen bis zur Prüfungsvorbereitung. Sie achten auf Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz und sorgen dafür, dass jede Linse exakt den optischen Spezifikationen entspricht.

Ausbildung & Zugang

BerufstypWeiterbildungsberuf: Industriemeister/in
AusbildungsartMeisterprüfung nach Rechtsvorschriften der Industrie- und Handelskammern.
Dauerca. 30 Monate (Teilzeit)
Zugangsvoraussetzungen3
  • I.d.R. Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf im Bereich Optik
  • Oder Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf + mind. 2 Jahre Berufspraxis
  • Alternativ mind. 4 Jahre einschlägige Berufspraxis

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Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Industriemeister/in Optik?

Das tarifliche Bruttojahresgehalt liegt typischerweise zwischen 48.504 € und 52.668 € pro Jahr. Branche, Region und Betriebsgröße können die Summe nach oben oder unten verschieben.

Wie lange dauert die Weiterbildung zum/zur Industriemeister/in Optik?

Die berufsbegleitende Meisterweiterbildung dauert in Teilzeit rund 30 Monate. Vollzeitangebote verkürzen die Lehrgangszeit entsprechend.

Welche Schulfächer sind wichtig für Industriemeister/innen Optik?

Nützlich sind vor allem Rechnen/Mathematik, Chemie/Physik sowie Wirtschaft/Recht. Mit Mathe kalkulierst du Material- und Maschinenkosten, während Physik hilft, Brechungsindizes oder Beschichtungen richtig einzuschätzen.

Ist der Beruf als Industriemeister/in Optik körperlich anstrengend?

Ein gewisses Maß an Geschick und Belastbarkeit ist erforderlich. Präzises Schleifen oder Fräsen verlangt funktionstüchtige Arme und Hände, und beim Überwachen von Anlagen ist ein sicheres Farbsehvermögen wichtig.

Wie sind die Berufsaussichten als Industriemeister/in Optik?

Die Berufsaussichten als Industriemeister/in Optik sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen bleiben länger unbesetzt, was deine Chancen erhöht. Bis 2040 nimmt die Konkurrenz unter Bewerbern weiter ab, und viele Altersabgänge schaffen zusätzliche Vakanzen. Gleichzeitig schrumpft jedoch die Gesamtbeschäftigung etwas, sodass das Jobangebot langfristig kleiner werden könnte.

Welche digitalen Skills braucht man als Industriemeister/in Optik?

Digitale Fertigungstechniken sind fest im Berufsbild verankert. Du programmierst Präzisionsmaschinen per CAM, nutzt Apps zur Anlagenüberwachung, arbeitest mit digitalen Zwillingen, 3-D-Druck und Cobots und setzt Augmented-Reality-Tools bei Wartungen ein.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Industriemeister/in Optik?

Der Arbeitsplatz wechselt zwischen Produktionshalle, Reinraum, Labor und Büro. Schichtarbeit ist häufig, und du trägst Verantwortung für Mitarbeitende, bedienst komplexe Maschinen und erledigst Kalkulationen am PC.

Womit arbeitet man als Industriemeister/in Optik?

Du hantierst mit Werkstoffen wie Glas, Acrylglas oder optischen Kristallen und nutzt Maschinen vom CNC-Schleifautomaten bis zum Laser-Messsystem. Konstruktionszeichnungen, Stücklisten, Kostenkalkulationen sowie PC und Telefon gehören ebenfalls zu deinem täglichen Werkzeug.

Kann man sich als Industriemeister/in Optik selbständig machen?

Ja, der Schritt in die Selbständigkeit ist möglich. Viele Meister/innen gründen einen eigenen Fertigungs-, Dienstleistungs- oder Handelsbetrieb und bieten dort zum Beispiel Speziallinsen, optische Komponenten oder Beratungsservices an.

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