Gründungsberater/Gründungsberaterin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Gründungsberater/Gründungsberaterin

Auch bekannt als: Gründercoach · Gründerscout

BerufsfeldWirtschaft & Finanzen
Arbeitsortein Büro- und Besprechungsräumen · in Räumlichkeiten von Klienten/Klientinnen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen8

Über den Beruf

Gründungsberater/innen unterstützen Gründer und Start-ups beim Schritt von der ersten Idee zum eigenständigen Unternehmen. Zusammen mit den Klient/innen entwickeln sie Geschäftsmodelle, analysieren Marktchancen und testen die wirtschaftliche Tragfähigkeit. Sie schreiben Businesspläne, kalkulieren Investitions- und Betriebskosten und konzipieren betriebliche Strukturen. In Finanzierungsfragen prüfen sie Förderprogramme, vergleichen Kredite und helfen, Investor/innen zu gewinnen. Vor Bankgesprächen bereiten sie Unterlagen auf und trainieren überzeugende Präsentationen. Sie vermitteln Kontakte zu Marketing-, Vertriebs- oder Personalexperten und klären rechtliche Themen wie Rechtsform, Steuern und Versicherungen. Mit Business-Intelligence-Analysen verfolgen sie Kennzahlen in Echtzeit und passen Strategien an. Nach der Gründung beraten sie zu Wachstumsschritten und bleiben als Sparringspartner für unternehmerische Entscheidungen an Bord.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Oft wird für den Zugang ein wirtschaftswissenschaftliches Studium vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Gründungsberater/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.727 € brutto im Monat. Mit erster Berufserfahrung kannst du bereits ab rund 5.109 € verdienen; in leitenden Positionen oder bei großer Mandatszahl sind deutlich höhere Einkommen möglich.

Wie sind die Berufsaussichten als Gründungsberater/in?

Die Berufsaussichten als Gründungsberater/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, was zusätzliche Stellen schafft. Gleichzeitig werden weniger Altersabgänge erwartet als in vielen anderen Berufen, sodass nur wenige Positionen durch Ruhestand freiwerden. Mit fundierter Praxiserfahrung und einem guten Netzwerk steigerst du deine Chancen deutlich.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Gründungsberater/in?

Der Alltag spielt sich überwiegend in Büros, Besprechungsräumen oder im Homeoffice ab und ist stark von Bildschirmarbeit geprägt. Du trägst Verantwortung für Klient/innen und deren Investitionsbudgets, kalkulierst Risiken und musst dabei zahlreiche gesetzliche Vorgaben im Blick behalten. Intensiver Kundenkontakt gehört ebenso dazu wie das Präsentieren deiner Analysen.

Womit arbeitet man als Gründungsberater/in?

Zum Handwerkszeug gehören Unterlagen wie Business- und Finanzpläne, Marktanalysen oder Kostenrechnungen. Außerdem nutzt du Büro- und Präsentationstechnik wie PC mit Internetzugang, Telefon, Videokonferenztools, Beamer oder Flipcharts, um Ergebnisse anschaulich darzustellen.

Kann man sich als Gründungsberater/in selbständig machen?

Ja, viele Gründungsberater/innen arbeiten freiberuflich oder gründen ein eigenes Beratungsunternehmen. Ein klares Leistungsprofil und ein belastbares Netzwerk sind dabei entscheidend, um genügend Mandate zu gewinnen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Gründungsberater/in?

Gefragte Themen sind Wirtschafts- und Unternehmensberatung, Prozess- und Projektmanagement oder Finanz- und Rechnungswesen. Kurse zu Existenzsicherung, Planung und Steuerung oder allgemeiner Betriebswirtschaftslehre vertiefen dein Know-how und erweitern dein Leistungsportfolio.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Gründungsberater/in?

Ein Masterstudium in Unternehmensführung, Management oder Innovationsmanagement kann dich für Leitungsfunktionen in Beratungsfirmen qualifizieren. Wer Forschung oder Hochschullehre anstrebt, erreicht mit einer Promotion weitere Karrierestufen; eine spätere Habilitation eröffnet den Weg zur Professur.

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