Gestalter/Gestalterin für immersive Medien
Auch bekannt als: Immersive media designer (m/f)
Über den Beruf
Gestalter/innen für immersive Medien konzipieren und realisieren Anwendungen, in denen AR-, VR-, MR- oder 360°-Technik reale und digitale Welt verschmelzen. Sie starten mit Kundengesprächen, klären Ziele und entwickeln ein Gestaltungskonzept, das Beleuchtung, Effekte und Klang berücksichtigt. Für die Umsetzung nehmen sie Bild- und Tonmaterial auf, modellieren 3-D-Objekte oder importieren vorhandene Daten und bauen Animationen. Anschließend wählen sie eine Game-Engine oder ein Autorentool, erstellen einen funktionsfähigen Prototyp und testen ihn in mehreren Schleifen. Während der Produktion führen sie alle Bild-, Ton-, Interaktions- und 3-D-Ebenen zusammen, passen Texturen, Lichtquellen und Effekte an und optimieren die Performance. Bevor die Anwendung an den Auftraggeber geht, prüfen sie, ob alle Anforderungen erfüllt sind, beheben letzte Fehler und übergeben die lauffähige immersive Erfahrung.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen1
- Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Ausbildungsplätze
Aktuelle Ausbildungsplätze
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Gestalter/in für immersive Medien?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.268 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.679 € und 3.997 €. In großen Medienhäusern oder Tech-Unternehmen kann das Einkommen durch Tarifverträge und Zuschläge zusätzlich steigen.
Wie viel verdient man in der Ausbildung als Gestalter/in für immersive Medien?
Für den noch jungen Ausbildungsberuf liegen bundesweit bisher keine verlässlichen Vergütungsstatistiken vor. Die Höhe richtet sich deshalb stark nach Branche, Bundesland und Tarifbindung; tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr als Start-ups oder kleine Agenturen.
Wie lange dauert die Ausbildung zur Gestalter/in für immersive Medien?
Die duale Ausbildung ist auf drei Jahre angelegt. Sie kombiniert Praxis im Betrieb mit Unterricht in der Berufsschule.
Welche Schulfächer sind wichtig für Gestalter/innen für immersive Medien?
Hilfreich sind vor allem Informatik, Englisch, Kunst und Deutsch. Informatik liefert technische Grundlagen, Englisch erleichtert den Umgang mit internationaler Software-Doku, Kunst fördert dein Gestaltungsgespür und Deutsch hilft beim überzeugenden Präsentieren deiner Konzepte.
Ist der Beruf als Gestalter/in für immersive Medien körperlich anstrengend?
Körperlich schweres Heben gehört zwar nicht zum Alltag, dennoch sind funktionsfähige Arme und Hände nötig, um Kamera- und Audio-Equipment aufzubauen. Ein gutes Farb- und räumliches Sehvermögen ist ebenfalls wichtig, damit Farben stimmen und 3-D-Objekte präzise gestaltet werden können.
Wie sind die Berufsaussichten als Gestalter/in für immersive Medien?
Die Berufsaussichten sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, was neue Jobs eröffnet. Gleichzeitig ist der Fachkräftemangel gering – offene Stellen werden schnell besetzt, sodass mehr Konkurrenz herrscht. Zudem fallen weniger Altersabgänge an als in vielen anderen Berufen, wodurch weniger Stellen frei werden.
Welche digitalen Skills braucht man als Gestalter/in für immersive Medien?
Gefragt ist der sichere Umgang mit Audio-Mining-Systemen, Augmented-Reality-Operationen und -Visualisierung sowie Bild- und Videogeneratoren. Du solltest außerdem Content-Automation-Tools beherrschen, interaktive Elemente für Datenjournalismus oder Content-as-a-Service gestalten und Medien in Digital-Asset-Management-Systemen organisieren können.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Gestalter/in für immersive Medien?
Der Großteil der Arbeit findet am Bildschirm statt, ergänzt durch Einsätze in Studios oder im Homeoffice. Du bedienst Kameras, Mikrofone und anderes Aufnahmeequipment, arbeitest eng im Team und stehst regelmäßig im Kundenaustausch. So treffen kreative Gestaltung und techniklastige Bildschirmarbeit direkt aufeinander.
Womit arbeitet man als Gestalter/in für immersive Medien?
Zum Equipment gehören VR- und AR-Brillen, Monitore und Tablets sowie 3-D-Modellierungs- und Animationssoftware oder Spiel-Engines. Hinzu kommen Bild-, Ton- und Videoschnittprogramme, Storyboards und Kameratechnik. Ein leistungsfähiger PC-Arbeitsplatz mit Internetverbindung bildet die technische Basis.
