Geldzähler/Geldzählerin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Geldzähler/Geldzählerin

Auch bekannt als: Geldbearbeiter/in

BerufsfeldSchutz & Sicherheit
Arbeitsortein Sicherheitstransportfahrzeugen · im Freien beim Be- und Entladen · in Büroräumen · in Tresorräumen
Offene Stellen17

Über den Beruf

Geldzähler und Geldzählerinnen bedienen Zählmaschinen, sortieren Banknoten und prüfen deren Echtheit. Sie rollen Münzbestände, schweißen sie ein und verpacken Bargeld, Wertpapiere oder Schmuck in versiegelte Kassetten, Säcke oder Normcontainer. Anschließend nehmen sie die Sendungen persönlich entgegen, verladen sie in gepanzerte Fahrzeuge und entladen sie wieder am Zielort. Vor jeder Fahrt kontrollieren sie Verriegelungssysteme, Alarmanlagen und den technischen Zustand des Transportfahrzeugs. Während des gesamten Prozesses fertigen sie Nachweise und Zählprotokolle an, damit jedes Bündel lückenlos dokumentiert bleibt. Auf diese Weise stellen sie sicher, dass hohe Geldsummen und Wertgegenstände unversehrt und nachvollziehbar ankommen.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Ein fest vorgeschriebener Bildungsweg besteht nicht. Vorteilhaft kann jedoch eine Ausbildung im Sicherheitsgewerbe oder eine kaufmännische Ausbildung sein.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Geldzähler/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 2.892 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.421 € und 3.531 €. Unternehmen des Geld- und Werttransports zahlen häufig nach Haustarif oder Sicherheitsdienst-Tarif, wodurch Zulagen für Nacht- und Schichtarbeit hinzukommen können.

Wie sind die Berufsaussichten als Geldzähler/in?

Die Berufsaussichten als Geldzähler/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Aktuell ist der Fachkräftemangel gering, offene Stellen werden also schnell besetzt. Bis 2040 wird es für Arbeitgeber jedoch schwieriger, Fachkräfte zu finden, sodass die Konkurrenz unter Bewerbern langfristig sinkt. Zugleich werden weniger Altersabgänge erwartet als in anderen Berufen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Geldzähler/in?

Die Arbeit findet häufig im Schichtdienst statt und umfasst sowohl Büro- als auch Verladeräume. Du arbeitest mit Zählmaschinen und Geldbearbeitungsautomaten, hebst schwere Geldsäcke oder Normcontainer und trägst Verantwortung für hohe Sachwerte. Unregelmäßige Arbeitszeiten, etwa in den Abend- oder Nachtstunden, sind in diesem Beruf üblich.

Womit arbeitet man als Geldzähler/in?

Geldzähler/innen nutzen vor allem Geldbearbeitungsgeräte wie Zählmaschinen und Falschgeldprüfer sowie PC-gestützte Protokollsysteme. Für den Transport kommen versiegelte Kassetten, Geldsäcke, Normcontainer, Alarmanlagen und speziell gesicherte Geldtransportfahrzeuge zum Einsatz.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Geldzähler/in?

Für Geldzähler/innen gibt es kurze Fachschulungen zu Geld- und Werttransporten, Ladungssicherung oder zum Einsatz als Sicherheitsbeauftragte. Solche Kurse vermitteln dir zusätzliche Prüftechnik oder rechtliches Know-how und erhöhen deine Chancen auf verantwortungsvollere Aufgaben.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Geldzähler/in?

Mit Berufserfahrung kannst du dich zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit qualifizieren und damit anspruchsvollere Bewachungs- oder Koordinationsaufgaben übernehmen. Noch mehr Verantwortung erhältst du über die Aufstiegsweiterbildung zum/zur Meister/in für Schutz und Sicherheit, die dich für Team- oder Abteilungsleitungen im Geld- und Werttransportbereich empfiehlt.

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