Game-Producer/Game-Producerin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Game-Producer/Game-Producerin

Auch bekannt als: Game Producer (m/f)

BerufsfeldMarketing, Medien & Kommunikation
Arbeitsortein Büroräumen · in Besprechungsräumen · im Homeoffice bzw. mobil

Über den Beruf

Game-Producer und Game-Producerinnen planen und steuern die Entstehung von Computer-, Video- und Handyspielen. Sie besprechen Spielidee, Grafikstil und technische Anforderungen mit Artdirektion, Studioleitung sowie Gamedesign und definieren daraus Budget, Personalbedarf und Meilensteine. Während der Produktion koordinieren sie Programmierung, Grafik, Sound und Testing, prüfen regelmäßig Kosten- und Terminpläne und greifen bei Abweichungen ein – etwa durch zusätzliches Personal oder leistungsfähigere Tools. Auch die Beschaffung von Nutzungsrechten für Musik oder Sprache fällt in ihren Zuständigkeitsbereich. Sie führen Teams unterschiedlicher Fachrichtungen, motivieren Mitarbeitende und halten Kundschaft oder Publisher über den Fortschritt auf dem Laufenden. Stets behalten sie Qualität und Markttauglichkeit im Blick, bis ein fertiges Spiel alle Vorgaben erfüllt.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Einstieg wird oft eine Aus- oder Weiterbildung im Medienbereich oder ein passendes Studium vorausgesetzt.

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Game-Producer/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 5.352 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Unternehmensgröße und Standort kannst du bereits ab etwa 4.021 € verdienen; mit wachsender Verantwortung sind auch deutlich höhere Summen möglich.

Wie sind die Berufsaussichten als Game-Producer/in?

Die Berufsaussichten als Game-Producer/in sind eher schwierig. Die Beschäftigung in diesem Feld schrumpft bis 2040. Der Fachkräftemangel ist gering – offene Stellen werden schnell besetzt, was deine Chancen schmälert. Zudem steigt die Konkurrenz unter Bewerber/innen bis 2040 weiter, weil Arbeitgeber voraussichtlich schneller geeignetes Personal finden. Auch Altersabgänge fallen geringer aus als in vielen anderen Berufen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Game-Producer/in?

Game-Producer/innen arbeiten überwiegend am Bildschirm in Büro- oder Studio­räumen und jonglieren oft mehrere Projekte parallel. Du musst dabei Urheber-, Nutzungs- und Vertragsrecht im Blick behalten, eng im Team kommunizieren und strenge Deadlines einhalten. Unregelmäßige Arbeitszeiten und wechselnde Aufgaben gehören zum Alltag.

Womit arbeitet man als Game-Producer/in?

Zum Arbeitsalltag gehören Projektpläne, Budgetunterlagen und Spielentwürfe, die ständig aktualisiert werden. Du nutzt PC, Internetzugang, Telefon und Videokonferenztools, um Teams weltweit zu koordinieren. Fertige Spiel-Builds oder Simulationen helfen dir, Fortschritte und Qualität zu überprüfen.

Kann man sich als Game-Producer/in selbständig machen?

Ja, Game-Producer/innen können sich mit einem eigenen Betrieb für Produktionsdienstleistungen selbständig machen. In diesem Rahmen steuerst du komplette Spieleprojekte für Auftraggeber und akquirierst eigenständig neue Kunden.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Game-Producer/in?

Berufsbegleitende Kurse in Mediengestaltung, Multimedia-Produktion oder Webdesign erweitern dein kreatives Spektrum. Seminare zu Medienrecht sowie Kosten- und Leistungsrechnung stärken dein Budget- und Vertragswissen. Marketing-Weiterbildungen helfen dir, Spiele zielgruppengerecht zu positionieren.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Game-Producer/in?

Nach einigen Jahren Praxis kannst du dich über die Aufstiegsweiterbildung zum/zur Medienfachwirt/in (Bachelor Professional in Media) für größere Budgets und Teams qualifizieren. Ein Masterstudium in Medienwirtschaft, Gamedesign oder Interactiondesign ebnet dir den Weg in die Studio- oder Produktionsleitung. Wer wissenschaftlich arbeiten möchte, kann in diesen Fachrichtungen promovieren und so in Forschung oder strategisches Management wechseln.