Friedhofsarbeiter/Friedhofsarbeiterin
Auch bekannt als: Cemetery Worker (m/f)
Über den Beruf
Friedhofsarbeiter/innen gestalten und pflegen Grabstätten sowie die kompletten Grünflächen eines Friedhofs. Sie erstellen einfache Skizzen, legen neue Gräber an, bepflanzen Beete saisonabhängig und decken sie im Winter ab. Dafür lockern sie Böden, schneiden Hecken und Bäume, mähen Rasen und versorgen Blumen mit Wasser, Dünger und Schnitt. Bänke, Bewässerungsleitungen und Grabsteine halten sie sauber und funktionsfähig, Wege kehren oder pflastern sie und räumen Schnee. Mit Kleinlastern, Baggern, Rasenmähern und Motorsensen transportieren sie Erde, Abfälle oder Baumaterial und führen Erdarbeiten aus. Zum Bestattungsdienst gehört das Überführen Verstorbener, Tragen der Särge sowie das Ausheben, Einebnen und Schließen der Gräber. Während Trauerfeiern unterstützen sie das Bestattungsteam bis zum letzten Handgriff am frisch geschlossenen Grab.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Oft wird für den Zugang eine Ausbildung im Gartenbau vorausgesetzt.
Stellenangebote
Aktuelle Stellenangebote
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Friedhofsarbeiter/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 2.779 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Arbeitgeber (kommunaler Betrieb oder privatwirtschaftlicher Dienstleister) und Region bewegt es sich meist zwischen 2.365 € und 3.379 €.
Wie sind die Berufsaussichten als Friedhofsarbeiter/in?
Die Berufsaussichten als Friedhofsarbeiter/in sind gut. Die Beschäftigung in diesem Berufsfeld wächst bis 2040. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen bleiben häufig länger unbesetzt, was Bewerber/innen in eine starke Position bringt. Gleichzeitig sinkt die Konkurrenz unter Arbeitnehmenden, und durch viele Altersabgänge werden zusätzliche Stellen frei.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Friedhofsarbeiter/in?
Der Arbeitsalltag findet fast immer im Freien statt und richtet sich nach jeder Witterung, von sommerlicher Hitze bis zu Frost. Du wechselst zwischen Handarbeit und dem Einsatz kleinerer Maschinen, musst oft in gebückter Haltung arbeiten und regelmäßig schwer tragen. Dabei läuft vieles im Team, und monotone Pflegeaufgaben wechseln sich mit körperlich fordernden Spitzen wie dem Winterdienst ab.
Womit arbeitet man als Friedhofsarbeiter/in?
Zum Werkzeugkasten gehören klassische Gartenbau-Utensilien wie Spaten, Harken, Rechen und Gartenscheren. Hinzu kommen motorisierte Handgeräte und kleine Transporteinheiten für Erd- und Materialfahrten. Du verarbeitest außerdem Gehölze, Stauden, Natur- oder Pflastersteine und setzt bei Bedarf Pflanzenschutzmittel ein. Bei planerischen Aufgaben helfen dir Lagepläne sowie die örtlichen Friedhofsvorschriften.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Friedhofsarbeiter/innen?
Nach einigen Jahren Praxis kannst du dich mit Kursen weiter spezialisieren. Beliebt sind Lehrgänge in Garten- und Landschaftsbau, Baumpflege, Pflanzenschutz oder der sicheren Führung von Baumaschinen. Solche Fortbildungen vertiefen dein Fachwissen und erhöhen deine Chancen auf verantwortungsvollere Aufgaben.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Friedhofsarbeiter/in?
Mit zusätzlicher Berufserfahrung und einem erfolgreichen Meisterkurs kannst du zum/zur Gärtnermeister/in in der Fachrichtung Friedhofsgärtnerei aufsteigen und eigene Teams anleiten. Eine weitere Option ist die Meisterqualifikation im Garten- und Landschaftsbau. Wer es akademischer mag, kann über ein Bachelor- oder Masterstudium im Gartenbau in Planung, Beratung oder Verwaltung wechseln.
