Fotografie (Master) – Arbeitsumfeld
Studium

Fotografie (Master)

Auch bekannt als: Fotodesigner/in · Diplomfotografiker/Diplomfotografikerin (Uni)

BerufsfeldMarketing, Medien & Kommunikation
Arbeitsorteim Fotostudio · an wechselnden Aufnahmeorten, z.B. im Freien oder in Firmengebäuden · im Fotolabor bzw. in der Dunkelkammer · in Büroräumen · im Homeoffice bzw. mobil
Studiengänge12

Über den Beruf

Fotodesigner/innen entwickeln Bildideen, planen Shootings und setzen sie fotografisch um. Sie klären Briefings mit Auftraggebern, recherchieren Motive und kalkulieren den Aufwand. Für Werbung, Mode oder Reportagen arrangieren sie Sets, wählen Requisiten und justieren Licht, Kameras und Filter. Das Material retuschieren sie digital, passen Farben an und bereiten Dateien für Print, Web oder Social Media vor. Häufig kombinieren sie Fotos mit Video, Ton oder 3-D-Elementen und erstellen so interaktive 360-Grad-Ansichten. Im Bildjournalismus liefern sie eigenständige Fotoaussagen, in der Wissenschaftsfotografie dokumentieren sie Versuchabläufe. Akquise, Projektmanagement und die Pflege digitaler Bildarchive runden den Berufsalltag ab. Ihre Ergebnisse finden sich auf Plakaten, Magazinseiten und in virtuellen Showrooms.

Ausbildung & Zugang

Zugangsvoraussetzungen4
  • Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist in Fotografie
  • Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
  • Je nach Hochschule Auswahl nach Leistungen im ersten Hochschulstudium
  • Ggf. künstlerische Arbeitsproben als Mappe

Passende Studiengänge12

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Fotodesigner/in?

Das tarifliche Bruttojahresgehalt für Fotodesigner/innen liegt zwischen 62.004 € und 62.004 € brutto pro Jahr. Bei freiberuflicher Arbeit kann das Einkommen stark schwanken, weil es von Auftragslage, Erfahrung und Verhandlungsgeschick abhängt.

Ist der Beruf als Fotodesigner/in körperlich anstrengend?

Ganz ohne körperliche Anforderungen geht es nicht. Funktionstüchtige Arme und Hände sind nötig, um Kameras, Blitzanlagen oder Studioleuchten sicher zu positionieren, und ein zuverlässiges Farb-, Fern- und räumliches Sehvermögen hilft dir, Bildaufbau und Belichtung präzise zu beurteilen. Die Belastung liegt damit eher in feiner Motorik und konzentriertem Sehen als in schwerer Kraftarbeit.

Wie sind die Berufsaussichten als Fotodesigner/in?

Die Berufsaussichten als Fotodesigner/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden. Allerdings ist der Fachkräftemangel gering – offene Stellen sind daher oft schnell besetzt, was den Wettbewerb zwischen Bewerber/innen erhöht.

Welche digitalen Skills braucht man als Fotodesigner/in?

Fotodesigner/innen arbeiten heute mit Bild- und Videogeneratoren sowie Content-Automation-Tools, um Prozesse zu beschleunigen. Du solltest dich mit Content-as-a-Service-Plattformen und DAM-Systemen auskennen, damit du fertige Dateien schnell an Kund/innen ausliefern kannst. Produktkonfiguratoren, virtuelle Produktinszenierungen und digitales Storytelling runden das digitale Portfolio ab.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Fotodesigner/in?

Der Arbeitsalltag wechselt zwischen längerer Bildschirmarbeit an Layout- und Bildbearbeitungsprogrammen und Einsätzen im Studio, Labor oder an Außenlocations. Kundenkontakt und Teamarbeit mit Designer/innen, Entwickler/innen oder Marketing-Profis gehören fest dazu. In der analogen Fotografie arbeitest du zudem mit Entwicklerchemikalien in der Dunkelkammer. Unregelmäßige Arbeitszeiten, etwa für Nacht- oder Außenaufnahmen, sind keine Seltenheit.

Womit arbeitet man als Fotodesigner/in?

Zentrales Werkzeug sind professionelle Foto- und Videokameras, ergänzt durch Objektive, Blitzgeräte, Studioleuchten und Belichtungsmesser. Zubehör wie Stative, Speicherkarten, Bild-CDs oder USB-Sticks hilft beim sicheren Handling und Speichern der Daten. Für die Nachbearbeitung nutzt du PC, Internetzugang, Beamer und leistungsstarke Bildbearbeitungsprogramme, bevor du das Endergebnis als Fotodruck oder digitale Datei ablieferst.

Kann man sich als Fotodesigner/in selbständig machen?

Ja, eine selbständige Tätigkeit ist in diesem Beruf sehr verbreitet. Viele Fotodesigner/innen arbeiten freiberuflich als Fotograf/in, eröffnen ein eigenes Fotodesign-Studio oder schließen sich einer Ateliergemeinschaft an. Dabei übernimmst du Akquise, Kalkulation und Marketing in Eigenregie.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Fotodesigner/in?

Nach dem Master kannst du dein Know-how mit Weiterbildungen in Fototechnik oder Digitaler Bildbearbeitung vertiefen. Seminare zu Mediengestaltung, Multimedia-Produktion oder Webdesign bereiten dich darauf vor, komplette multimediale Projekte zu steuern. Zusätzliche Kurse in Computergrafik, Animation oder Desktop-Publishing (DTP) erweitern dein kreatives Repertoire.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Fotodesigner/in?

Mit einem abgeschlossenen Master bietet eine Promotion in Fotografie, Design oder Kommunikationsdesign den nächsten Karriereschritt und qualifiziert für Forschungsprojekte sowie Lehrtätigkeiten. Nach erfolgreicher Promotion kann eine Habilitation folgen, die meist Voraussetzung für eine Professur an Hochschulen ist. Höhere akademische Abschlüsse verbessern auch in Agenturen oder Kreativabteilungen die Chancen auf Leitungspositionen.

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