Feuerwehrgerätewart/Feuerwehrgerätewartin
Über den Beruf
Feuerwehrgerätewarte und Feuerwehrgerätewartinnen halten Löschfahrzeuge, Pumpen und Atemschutzgeräte einsatzbereit. Sie legen Prüfintervalle fest, kontrollieren Drehleitern, Kupplungen, Funk- und Beleuchtungsanlagen und protokollieren die Ergebnisse digital. Feuerwehrschläuche reinigen und prüfen sie genauso sorgfältig wie Schutzanzüge und Masken. Bei Bedarf führen sie Bewegungsfahrten durch, wechseln Verschleißteile oder beheben kleinere Defekte gleich selbst. Auch die Lagerverwaltung gehört dazu: Ersatzteile, Atemschutzflaschen und Messgeräte müssen korrekt gelagert, gekennzeichnet und dokumentiert sein. Während Aus- und Fortbildungen zeigen sie Einsatzkräften den sicheren Umgang mit neuer Technik. Bei Alarm unterstützen sie das Team direkt im Einsatz und überwachen vor Ort die Funktion ihrer Ausrüstung. So stellen sie sicher, dass jedes Gerät im entscheidenden Moment zuverlässig arbeitet.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Oft wird für den Zugang eine Aus- oder Weiterbildung bei der Feuerwehr vorausgesetzt.
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Feuerwehrgerätewart/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 5.110 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 4.161 € und 6.230 €. Zulagen für Bereitschafts- oder Schichtdienste können dein Einkommen zusätzlich erhöhen.
Wie sind die Berufsaussichten als Feuerwehrgerätewart/in?
Die Berufsaussichten als Feuerwehrgerätewart/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung in diesem Beruf wächst bis 2040. Bis dahin wird es für Arbeitgeber schwieriger, passende Fachkräfte zu finden, wodurch deine Konkurrenz langfristig sinkt. Aktuell ist der Fachkräftemangel jedoch gering und offene Stellen werden schnell besetzt. Zudem werden weniger Altersabgänge erwartet als in vielen anderen Berufen, was den Jobwechsel momentan etwas erschwert.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Feuerwehrgerätewart/in?
Feuerwehrgerätewarte/-wartinnen arbeiten viel mit technischen Geräten und Werkzeugen, oft in Garagen, Werkstätten oder Lagerhallen. Dabei kann es schmutzig werden, wenn du staubige Schläuche oder ölverschmierte Pumpen reinigst. Handarbeit wechselt sich mit PC-gestützter Dokumentation ab, und du musst zahlreiche Hersteller- und Sicherheitsvorschriften exakt einhalten.
Womit arbeitet man als Feuerwehrgerätewart/in?
Zum Arbeitsalltag gehören Lösch- und Atemschutzgeräte, Pumpen, Saugrohre sowie komplette Einsatzfahrzeuge. Du nutzt mobile Mess- und Rettungsgeräte, Leitern, Hebezeuge und Winden und führst deine Prüfungen anhand technischer Regelwerke und Prüfdokumentationen durch. Für Verwaltung und Nachweise kommen PC, Internetzugang und Telefon zum Einsatz.
Kann man sich als Feuerwehrgerätewart/in selbständig machen?
Ja, möglich ist zum Beispiel die Gründung eines eigenen Brandschutzfachbetriebs. In diesem Rahmen wartest du feuerwehrtechnische Ausrüstung für Kommunen oder Unternehmen und kannst zusätzlich Sicherheitstechnik vertreiben.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Feuerwehrgerätewart/in?
Du kannst dich in Bereichen wie Brand-, Explosions- und Katastrophenschutz, Lagerwirtschaft oder Wartung und Instandhaltung spezialisieren. Auch Kurse zu Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz und Unfallverhütung erweitern dein Know-how und erhöhen deine Einsatzmöglichkeiten.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Feuerwehrgerätewart/in?
Mit Berufserfahrung bringt dich eine Aufstiegsweiterbildung zum/zur Werkfeuerwehrtechniker/in in leitende Positionen innerhalb einer Werkfeuerwehr. Darüber hinaus eröffnet ein Bachelor- oder Masterstudium in Sicherheitstechnik oder Rettungsingenieurwesen Karrierechancen in Ingenieur- oder Führungsfunktionen des Brandschutzes.
