Fahrbahnmarkierer/Fahrbahnmarkiererin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Fahrbahnmarkierer/Fahrbahnmarkiererin

Auch bekannt als: Road marker (m/f)

BerufsfeldVerkehr & Logistik
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Über den Beruf

Fahrbahnmarkierer/innen richten Baustellen ein, stellen Absperrungen und Warnleuchten auf und leiten Fahrzeuge sicher an der Arbeitsstelle vorbei. Sie beurteilen den Zustand der Fahrbahn, reinigen verschmutzte Linien mit Kehrmaschine oder Hochdruckreiniger und entfernen abgenutzte Beschichtungen. Anschließend tragen sie neue Markierungen oder temporäre Baustellenstreifen mit selbstfahrenden Markierungsmaschinen auf, dosieren Farben und Granulate exakt und setzen bei Bedarf Markierungsnägel oder Bodenrückstrahler. Auch das Beladen der Fahrzeuge mit Farben, Schildern und Geräten liegt in ihrer Hand. Nach Abschluss prüfen sie Haftung, Maßhaltigkeit und Reflexion der frischen Linien und geben die Strecke erst frei, wenn alles stimmt. Regelmäßige Wartung der Maschinen hält die Technik einsatzbereit.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Oft wird für den Zugang eine abgeschlossene Ausbildung im Straßenbau vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Fahrbahnmarkierer/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.083 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 3.706 € und 4.505 €.

Wie sind die Berufsaussichten als Fahrbahnmarkierer/in?

Die Berufsaussichten als Fahrbahnmarkierer/in sind eher schwierig. Die Beschäftigung schrumpft bis 2040 – die Zahl der Arbeitsplätze nimmt also ab. Der Fachkräftemangel ist aktuell gering, offene Stellen werden meist schnell besetzt. Allerdings wird es bis 2040 für Arbeitgeber schwerer, passendes Personal zu finden; für dich sinkt die Konkurrenz langfristig. Da in diesem Beruf weniger Altersabgänge anstehen als in vielen anderen, entstehen nur begrenzt neue Stellen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Fahrbahnmarkierer/in?

Fahrbahnmarkierer/innen arbeiten größtenteils im Freien und müssen Hitze, Kälte, Nässe oder Zugluft aushalten. Schutzkleidung, Gehörschutz und das Arbeiten dicht am fließenden Verkehr gehören zum Alltag. Maschinenlärm, Abgase sowie Staub sind ständige Begleiter, und häufig wird in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden gearbeitet. Meist bist du dabei Teil eines eingespielten Teams.

Womit arbeitet man als Fahrbahnmarkierer/in?

Zum Equipment gehören selbstfahrende Markierungsmaschinen sowie Kehr- und Hochdruckreiniger, um die Fahrbahn vorzubereiten. Für die Absicherung nutzt du Absperrgitter, Warnkegel und batteriebetriebene Blinklichter. Farben, Markierungsbänder, Nägel oder Bodenrückstrahler sorgen für dauerhaft sichtbare Linien. Sicherheitsvorschriften und Checklisten begleiten jeden Arbeitsschritt.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Fahrbahnmarkierer/in?

Mit Praxis­erfahrung kannst du Lehrgänge im Straßenbau oder in moderner Baugeräte- und Baumaschinentechnik besuchen. Solche Kurse vermitteln dir etwa den Umgang mit neuen Markierungsmaschinen, vertiefen dein Wissen zur Wartung oder schulen dich in Arbeitssicherheit. Jede Spezialisierung erhöht deine Chancen auf verantwortungsvollere Aufgaben, zum Beispiel als Vorarbeiter/in.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Fahrbahnmarkierer/in?

Ein möglicher Karriereschritt ist die Aufstiegsweiterbildung zum/zur Bachelor Professional in Straßenbetriebsmanagement – damit kannst du später ganze Markierungsteams oder Revierstützpunkte leiten. Darüber hinaus eröffnet ein Bachelor- oder Masterstudium im Bauingenieurwesen Perspektiven in Planung, Bauleitung oder bei öffentlichen Verwaltungen.

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