Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Büromanagement (§66 BBiG/§42r HwO)
Über den Beruf
Fachpraktiker und Fachpraktikerinnen für Büromanagement erstellen Geschäftsbriefe, fertigen Tabellen an und kontrollieren Rechnungen. Sie nehmen Telefonate entgegen, sortieren eingehende Post und leiten Informationen innerhalb des Betriebs weiter. Am Computer pflegen sie Kunden- und Lieferantendaten, legen digitale Akten an und sichern Dokumente. Sie koordinieren Termine, bereiten Besprechungen vor und bestellen fehlendes Büromaterial. Auch in der Buchhaltung helfen sie mit, buchen Belege und gleichen Zahlungseingänge ab. Dabei nutzen sie gängige Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulations- und E-Mail-Programme sowie Bürotechnik wie Scanner und Multifunktionsgeräte. Ihre Arbeit hält Ablage, Zahlen und Zeitpläne zuverlässig auf aktuellem Stand.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen2
- Keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben
- I.d.R. Eignungsuntersuchung durch die zuständige Agentur für Arbeit
Ausbildungsplätze
Aktuelle Ausbildungsplätze
Häufige Fragen
Was verdient man als Fachpraktiker/in für Büromanagement?
In der Berufsgruppe „Büro- und Sekretariatskräfte (ohne Spezialisierung) – Fachkraft“ liegt der Median bei 4.022 € brutto im Monat (Vollzeit, mit Sonderzahlungen). Die Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 3.140 € und 5.188 €. Der Wert gilt für alle Altersgruppen und ist kein Einstiegsgehalt.
Wie lange dauert die Ausbildung zur Fachpraktiker/in für Büromanagement?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. In dieser Zeit wechseln sich Praxis im Betrieb und Unterricht in der Berufsschule beziehungsweise der rehabilitativen Einrichtung ab.
Welche Schulfächer sind wichtig für Fachpraktiker/innen für Büromanagement?
Deutsch, Mathematik. Sichere Deutschkenntnisse helfen dir beim Formulieren von Geschäftsbriefen, während Mathekenntnisse das Prüfen von Rechnungen erleichtern.
Wie sind die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Büromanagement?
Die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Büromanagement sind ausgeglichen. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch Stellen frei werden. Allerdings schrumpft die Gesamtbeschäftigung bis 2040. Zudem ist der Fachkräftemangel gering, offene Stellen werden daher meist schnell besetzt und die Konkurrenz unter Bewerbenden steigt.
