Fachberater/Fachberaterin in Bau- und Heimwerkermärkten
Auch bekannt als: Baumarktfachberater/in
Über den Beruf
Fachberater/innen in Bau- und Heimwerkermärkten beraten Hobbyhandwerker und Profis zu Baustoffen, Werkzeugen, Elektroartikeln oder Gartenbedarf. Sie erklären, wie Mietmaschinen sicher bedient werden, unterstützen bei der Gartenplanung und kalkulieren Materialmengen für Renovierungsprojekte. Gleichzeitig überwachen sie mit Warenwirtschaftssystemen Lagerbestände, prüfen Wareneingänge und lösen Nachbestellungen aus. Sie gestalten Aktions- und Präsentationsflächen, planen Werbemaßnahmen und achten darauf, dass jedes Regal sauber beschriftet und gefüllt ist. Zudem erstellen sie Angebote, koordinieren Baustofflieferungen, beaufsichtigen Kassen und leiten Mitarbeitende an. Reklamationen bearbeiten sie bis zum Tausch oder zur Rückerstattung.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für den Zugang wird oft eine kaufmännische oder handwerkliche Aus- bzw. Weiterbildung verlangt, meist zusammen mit entsprechender Berufserfahrung.
Stellenangebote
Aktuelle Stellenangebote
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Fachberater/in in Bau- und Heimwerkermärkten?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.215 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung und Region kannst du zwischen 2.703 € und 3.522 € verdienen.
Wie sind die Berufsaussichten als Fachberater/in in Bau- und Heimwerkermärkten?
Die Berufsaussichten als Fachberater/in in Bau- und Heimwerkermärkten sind eher schwierig. Die Beschäftigung schrumpft bis 2040. Der Fachkräftemangel ist gering – offene Stellen werden schnell besetzt. Zudem werden weniger Altersabgänge erwartet als in anderen Berufen, sodass weniger Stellen frei werden.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Fachberater/in in Bau- und Heimwerkermärkten?
Neben ständigem Kundenkontakt wechseln sich Handarbeit, der Umgang mit Maschinen und Bildschirmarbeit ab. Du bist viel auf den Beinen und solltest mit Temperaturschwankungen sowie gelegentlichem Heben und Tragen zurechtkommen.
Womit arbeitet man als Fachberater/in in Bau- und Heimwerkermärkten?
Zum Arbeitsalltag gehören unterschiedlichste Waren wie Werkzeuge, Baustoffe, Sanitär- und Elektroartikel. Außerdem nutzt du Kassensysteme, PC-gestützte Warenwirtschaftssoftware, Transporthilfen wie Rollwagen sowie Verpackungsmaterial. Angebote, Lieferscheine und Einsatzpläne bearbeitest du sowohl digital als auch auf Papier, und für Gartenplanungen kommen häufig Online-Konfiguratoren zum Einsatz.
Kann man sich als Fachberater/in in Bau- und Heimwerkermärkten selbständig machen?
Eine Selbstständigkeit ist möglich, zum Beispiel mit einem eigenen Baustoff- oder Fachhandel. Bei der Gründung unterstützen Branchennetzwerke wie der Handelsverband Deutschland (HDE), der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) oder der BHB Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Fachberater/innen in Bau- und Heimwerkermärkten?
Beliebt sind Seminare zu Waren- und Produktkunde, Verkaufsgesprächs- und Beratungstechniken sowie zu Werbung, Verkaufsförderung oder Marketing. Solche Kurse helfen dir, dein Fachwissen auszubauen und Aktionen professionell durchzuführen.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es für Fachberater/innen in Bau- und Heimwerkermärkten?
Mit Berufspraxis kannst du dich zur Handelsfachwirt/in oder Betriebswirt/in im Handel weiterqualifizieren und damit Führungsaufgaben übernehmen. Ein Bachelor- oder Masterstudium in Handelsbetriebswirtschaft, Betriebswirtschaftslehre oder Business Administration ebnet zudem den Weg zur Abteilungs- oder Marktleitung.
