Drogist/Drogistin
Über den Beruf
Drogist/innen beraten Kundschaft zu Kosmetika, freiverkäuflichen Arzneimitteln und Ernährung. Sie erklären Inhaltsstoffe, Dosierungen und umweltgerechte Entsorgung von Pflanzenschutz- oder Waschmitteln. Beim Verkauf kassieren sie, unterstützen an Digitalfototerminals oder beim Mobile Payment. Um immer die passenden Produkte vorrätig zu haben, beobachten sie Absatz, bestellen Ware, kontrollieren Lieferungen und lagern temperatur- oder lichtempfindliche Artikel sachgerecht. Anschließend zeichnen sie Preise aus, platzieren die Produkte und dekorieren Schaufenster, oft unterstützt durch digitale Store-Management-Systeme. Gezielte Aktionen, Plakate oder Social-Media-Posts setzen sie ein, um den Umsatz anzukurbeln. Neben dem Verkauf erledigen sie Kalkulationen, verbuchen Zahlungen, bearbeiten Reklamationen und führen Schriftverkehr mit Lieferanten. Am Tagesende überprüfen sie Kassenberichte und aktualisieren den Warenbestand im System.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen1
- Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Ausbildungsplätze
Aktuelle Ausbildungsplätze
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Drogist/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.118 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Filialgröße und Region bewegt es sich zwischen etwa 2.594 € und 3.603 €.
Wie viel verdient man in der Ausbildung als Drogist/in?
Im ersten Ausbildungsjahr verdienst du rund 1.087 € brutto pro Monat, im zweiten Jahr 1.201 € und im dritten Jahr 1.340 €. Insgesamt liegt der Durchschnitt damit bei etwa 1.190 €.
Wie lange dauert die Ausbildung zum/zur Drogist/in?
Die Ausbildung dauert regulär drei Jahre. Sie ist ein anerkannter Ausbildungsberuf.
Welche Schulfächer sind wichtig für Drogist/innen?
Mathematik, Chemie, Biologie, Deutsch und Wirtschaft sind besonders nützlich. Damit kannst du Preise kalkulieren, Wirkstoffe erklären und kaufmännische Aufgaben souverän erledigen.
Ist der Beruf als Drogist/in körperlich anstrengend?
Ein gewisses Maß an körperlicher Belastbarkeit ist erforderlich. Langes Stehen, das Tragen von Kartons sowie ein intakter Geruchssinn und widerstandsfähige Haut beim Umgang mit Reinigungs- und Pflegeprodukten gehören zum Alltag.
Wie sind die Berufsaussichten als Drogist/in?
Die Berufsaussichten als Drogist/in sind eher schwierig. Die Beschäftigung schrumpft bis 2040. Aktuell ist der Fachkräftemangel gering – offene Stellen werden meist schnell vergeben. Gleichzeitig steigt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040. Positiv: Viele Altersabgänge werden erwartet, sodass dennoch neue Stellen frei werden.
Welche digitalen Skills braucht man als Drogist/in?
Zunehmend gefragt ist der Umgang mit automatischen Bestandskontrollsystemen, Online-Shop-Plattformen und Filialmanagement-Software. Du solltest außerdem kontaktloses Bezahlen abwickeln, Kundschaft über Beauty-Apps beraten und einfache Auswertungen von Serviceroboter-Daten verstehen.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Drogist/in?
Der Arbeitsalltag wechselt schnell zwischen Beratung, Kassieren und Bürotätigkeiten. Du arbeitest viel im Stehen, hast ständigen Kundenkontakt und kommst gelegentlich mit Chemikalien in Berührung. Bildschirmarbeit und das Dekorieren des Verkaufsraums gehören ebenfalls dazu.
Womit arbeitet man als Drogist/in?
Du hast täglich mit einem breiten Sortiment von freiverkäuflichen Arzneimitteln, Kosmetik, Babynahrung bis zu Pflanzenschutzmitteln zu tun. Technisch nutzt du Warenscanner, Kassensysteme, Kartenleser und interaktive Foto-Stationen. Für Lager und Verwaltung kommen Warenlisten, Lieferscheine und Warenwirtschaftssoftware zum Einsatz.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Drogist/in?
Aufstiegsmöglichkeiten ergeben sich vor allem über die kaufmännische Weiterbildung zur/zum Handelsfachwirt/in oder Betriebswirt/in (Fachschule) – Handel. Danach kannst du eine Filiale leiten, als Pharmareferent/in in den Außendienst wechseln oder dich mit einem Bachelor- oder Masterstudium in Handelsbetriebswirtschaft für Positionen im Category Management oder Einkauf qualifizieren.
