Aufzugmonteur/Aufzugmonteurin
Auch bekannt als: Aufzugsservicetechniker/in · Servicetechniker/in - Aufzüge · Lift technician (m/f)
Über den Beruf
Aufzugmonteure und Aufzugmonteurinnen montieren Personen- und Lastenaufzüge, stellen Steuerungen ein und prüfen Sicherheitseinrichtungen. Sie verankern Schienen, führen Kabel, installieren Antriebe und justieren Türen, bis die Anlage störungsfrei läuft. Vor der Übergabe nehmen sie den Aufzug in Betrieb, erstellen Protokolle und weisen die Kundschaft in Bedienung und Notfallfunktionen ein. Regelmäßig kehren sie zur Wartung zurück, tauschen verschlissene Bauteile aus und kontrollieren mechanische sowie elektrische Komponenten. Treten Störungen auf, rücken sie auch im Bereitschaftsdienst aus, diagnostizieren Fehler mit Messgeräten und setzen die Anlage rasch instand. Neben Aufzügen kümmern sie sich um Rolltreppen oder Treppenlifte und modernisieren ältere Anlagen, etwa durch neue Antriebe oder zusätzliche Sicherheitsmodule.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Oft wird für den Zugang eine metall- oder elektrotechnische Ausbildung verlangt, z.B. in Gebäudetechnik, Konstruktionstechnik oder Metallbau.
Stellenangebote
Aktuelle Stellenangebote
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Aufzugmonteur/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.662 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Verantwortungsbereich und Region verdienst du zwischen 3.764 € und 5.729 €. Schicht- oder Montagezulagen können dein Einkommen zusätzlich aufbessern.
Wie sind die Berufsaussichten als Aufzugmonteur/in?
Die Berufsaussichten als Aufzugmonteur/in sind gut. Aktuell herrscht hoher Fachkräftemangel – offene Stellen sind schwer zu besetzen, was deine Chancen verbessert. Bis 2040 sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern weiter, Arbeitgeber müssen also länger suchen. Viele Altersabgänge werden erwartet und schaffen zusätzliche Möglichkeiten. Gleichzeitig soll die Gesamtbeschäftigung im Berufsfeld bis 2040 schrumpfen.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Aufzugmonteur/in?
Die Arbeit spielt sich häufig auf Baustellen oder in engen Schächten ab, wo du mit schweren Maschinen und Anlagen hantierst. Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und Handschuhe sind Pflicht, und bei Montagearbeiten musst du oft in unbequemen Körperhaltungen arbeiten. Öl, Fett und andere Schmierstoffe gehören zum Alltag, ebenso wie der Umgang mit Strom und eine erhöhte Unfallgefahr. Bei auswärtigen Einsätzen kann es vorkommen, dass du mehrere Tage unterwegs bist.
Womit arbeitet man als Aufzugmonteur/in?
Zum Werkzeugkoffer gehören klassische Handwerkzeuge wie Bohrmaschinen, Zangen und Schraubendreher sowie elektrische Prüfgeräte wie Widerstandsmessgeräte. Du nutzt Leitern, Kabel, Schmierstoffe und detaillierte Montage- oder Wartungspläne, um Aufzuganlagen fachgerecht zusammenzusetzen. Diagnosegeräte unterstützen dich, wenn du elektrische oder mechanische Fehler aufspürst.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Aufzugmonteur/in?
Du kannst dich über Lehrgänge in Elektrotechnik, elektrischer Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik oder Qualitätsprüfung spezialisieren. Fortbildungen in Blech- und Metallbearbeitung, Behälter- und Apparatebau oder angewandter Mathematik erweitern dein Fachwissen. Auch Kurse zu Normen und Sicherheitsbestimmungen in elektrischen Anlagen halten dich technisch auf dem neuesten Stand.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Aufzugmonteur/in?
Mit einigen Jahren Berufspraxis bietet sich die Weiterbildung zum/zur Industriemeister/in Elektrotechnik oder Metall an, um Führungsaufgaben zu übernehmen. Alternativ kannst du eine Technikerschule besuchen, etwa in Elektrotechnik oder Metallbautechnik, und so in Planung oder Projektleitung aufsteigen. Wer die Hochschulzugangsberechtigung besitzt, kann darüber hinaus ein Studium der Elektrotechnik oder des Maschinenbaus aufnehmen und sich für Entwicklungs- oder Managementpositionen qualifizieren.
