Staatlich geprüfter Assistent/Staatlich geprüfte Assistentin für Produktdesign
Auch bekannt als: Product design assistant (m/f)
Über den Beruf
Assistenten und Assistentinnen für Produktdesign recherchieren Trends, Marktanforderungen und technische Entwicklungen und übersetzen sie in konkrete Gestaltungskonzepte. Gemeinsam mit Designer/innen und Ingenieur/innen definieren sie die Aufgabenstellung, kalkulieren Kosten und legen Materialien, Formen und Farben fest. Sie skizzieren erste Ideen per Hand, entwickeln CAD-Modelle und arbeiten an Prototypen, die oft mit 3-D-Druckern oder klassischen Modellbauverfahren entstehen. Während des gesamten Prozesses koordinieren sie Zeitpläne, stimmen sich mit Kundschaft, Zulieferern sowie Marketing-Teams ab und passen Entwürfe an Feedback an. Abschließend dokumentieren sie das Design, bereiten Präsentationen vor und begleiten das Produkt bis zur Serienreife.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen1
- Mind. mittlerer Bildungsabschluss
Ausbildungsplätze
Aktuelle Ausbildungsplätze
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Assistent/in für Produktdesign?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.406 € brutto im Monat. Mit Erfahrung kannst du zwischen 3.351 € und 6.328 € verdienen.
Wie lange dauert die Ausbildung zum/zur Assistent/in für Produktdesign?
Die Ausbildung dauert in der Regel 2 Jahre. Während dieser Zeit lernst du an Berufsfachschulen und setzt das Gelernte in Projekten und Werkstattphasen praktisch um.
Welche Schulfächer sind wichtig?
Wichtige Schulfächer sind Kunst, Mathematik und Deutsch. Sie vermitteln dir Grundlagen für Farb- und Formenlehre, technische Berechnungen und eine klare Kommunikation mit Auftraggebenden.
Welche digitalen Skills braucht man als Assistent/in für Produktdesign?
Für den Beruf werden umfangreiche digitale Kompetenzen erwartet, etwa im Umgang mit 3-D-Druck und 3-D-Laserscanning. Du solltest außerdem Bild- und Videogeneratoren, Digital-Asset- und Dokumentenmanagement-Systeme, Produktkonfiguratoren, Holografie sowie virtuelle Produktinszenierungen sicher handhaben können.
Ist der Beruf körperlich anstrengend?
Der Beruf ist weniger kraftaufwendig, verlangt aber präzise Hand-Augen-Koordination und ein gutes Farb- sowie Räumlichkeitssehen. Beim feinen Modellbau oder bei langen Bildschirmsitzungen brauchst du ruhige Hände, funktionstüchtige Arme und gesundes Nahsehvermögen.
Wie sind die Berufsaussichten als Assistent/in für Produktdesign?
Die Berufsaussichten als Assistent/in für Produktdesign sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Aktuell herrscht geringer Fachkräftemangel, offene Stellen werden daher schnell besetzt und die Konkurrenz ist spürbar. Zudem gibt es weniger Altersabgänge als in vielen anderen Berufen.
Womit arbeitet man als Assistent/in für Produktdesign?
Im Arbeitsalltag kommen 3-D-Drucker, branchenspezifische Handwerkzeuge sowie verschiedene Modellbaumaterialien zum Einsatz. Du arbeitest zum Beispiel mit Papier, Ton, Schaumstoff oder Holz und nutzt Farbpaletten, Messer, Feilen oder Schleifmaschinen, um präzise Prototypen zu fertigen.
Kann man sich als Assistent/in für Produktdesign selbständig machen?
Eine Selbständigkeit ist möglich, häufig in Form eines eigenen Designateliers. Als Inhaber/in übernimmst du die Kundenakquise, planst Projekte eigenverantwortlich und stellst ggf. ein kleines Team zusammen.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten habe ich als Assistent/in für Produktdesign?
Aufstiegsmöglichkeiten eröffnen sich über eine Weiterbildung zur Gestalter/in - Produktdesign mit dem Abschluss Bachelor Professional oder über ein anschließendes Bachelorstudium in Produktdesign, Industriedesign oder Produktentwicklung. Mit diesen Qualifikationen kannst du Projektleitungsaufgaben übernehmen, Designteams führen oder als verantwortliche/r Produktentwickler/in agieren.
