Assistent/Assistentin in der Filmgeschäftsführung
Über den Beruf
Assistent/innen in der Filmgeschäftsführung kalkulieren Produktionskosten, planen Budgets und prüfen, ob sich ein Filmvorhaben finanziell rechnet. Sie vergleichen Angebote, verhandeln mit Dienstleistern und sichern sich Fördergelder oder andere Finanzierungsquellen. Während der Drehphase kontrollieren sie laufende Ausgaben, buchen Rechnungen und sorgen dafür, dass Löhne, Gagen und Reisekosten pünktlich fließen. Auch Steuern, Sozialabgaben und Versicherungen behalten sie im Blick. Gemeinsam mit der Produktionsleitung wählen sie technisches und künstlerisches Personal aus und legen dessen Verträge an. Nach Abschluss werten sie Kennzahlen für die Erfolgskontrolle aus. Zusätzlich akquirieren sie Sponsoren, koordinieren Presseaktionen und organisieren Messeauftritte, um die Produktion sichtbar zu machen.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für den Einstieg wird häufig eine kaufmännische Ausbildung im Bereich Medienwirtschaft vorausgesetzt.
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Assistent/in in der Filmgeschäftsführung?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.325 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Arbeitgeber und Region kann es zwischen 3.407 € und 5.570 € schwanken. Größere Produktionen und tarifgebundene Häuser zahlen oft besser als kleinere unabhängige Firmen.
Wie sind die Berufsaussichten als Assistent/in in der Filmgeschäftsführung?
Die Berufsaussichten als Assistent/in in der Filmgeschäftsführung sind eher schwierig. Die Beschäftigung schrumpft bis 2040, sodass insgesamt weniger Stellen entstehen. Aktuell besteht ein geringer Fachkräftemangel – offene Positionen werden schnell besetzt, was deine Konkurrenz erhöht. Bis 2040 steigt die Konkurrenz unter Bewerbern weiter, weil Arbeitgeber voraussichtlich noch schneller geeignete Leute finden. Zudem gibt es weniger Altersabgänge als in vielen anderen Berufen, wodurch seltener Stellen nachbesetzt werden.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Assistent/in in der Filmgeschäftsführung?
Der Job ist stark von Bildschirmarbeit in Büroräumen geprägt, etwa bei Kalkulationen, Buchungen und Förderanträgen. Du hast aber auch regelmäßigen Kundenkontakt, wenn du Sponsoren gewinnst oder mit Dienstleistern verhandelst. Je nach Projekt kannst du gelegentlich im Studio oder mobil arbeiten.
Womit arbeitet man als Assistent/in in der Filmgeschäftsführung?
Zum Arbeitsalltag gehören klassische Büroausstattung wie PC, Internetzugang und Telefon sowie kaufmännische Software. Außerdem bearbeitest du umfangreiche Unterlagen – von Rechnungen und Kostenplänen bis hin zu Finanz- und Etataufstellungen –, die du archivierst und auswertest.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Assistent/in in der Filmgeschäftsführung?
Weiterbilden kannst du dich unter anderem in Film-, Fernseh- und Videoproduktion, Medien- oder Kulturmanagement sowie Messe- und Veranstaltungsmanagement. Beliebt sind auch Kurse in Finanz- und Rechnungswesen, Personalwesen, Marketing, Vertrieb oder Medienrecht, um das eigene Profil zu schärfen.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Assistent/in in der Filmgeschäftsführung?
Mit ausreichend Berufserfahrung und Zusatzqualifikationen kannst du zur Produktionsleiter/in Film und Fernsehen aufsteigen. Ein Studium der Film- oder Fernsehproduktion eröffnet ebenfalls den Weg in leitende Positionen.
