Arztsekretär/Arztsekretärin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Arztsekretär/Arztsekretärin

Auch bekannt als: Arztschreibkraft · Medizinische SchreibkraftÄrztliche SchreibkraftMedical secretary (m/f) ·

BerufsfeldRecht & Verwaltung
Arbeitsortein Büroräumen · am Empfang · in Behandlungsräumen
Offene Stellen163

Über den Beruf

Arztsekretär/innen steuern den Informationsfluss zwischen Ärzteteam, Patient/innen und Krankenkassen. Sie legen elektronische Patientenakten an, ergänzen Diagnosen und Laborwerte und archivieren Befunde übersichtlich. Am PC verfassen sie Arztbriefe, Überweisungen oder Gutachten und nutzen dabei medizinische Fachterminologie sowie Praxissoftware. Gleichzeitig kalkulieren sie Kostenpläne, erstellen Quartalsabrechnungen nach GOÄ oder EBM und überwachen Zahlungseingänge. Am Telefon und am Tresen koordinieren sie Termine, priorisieren dringende Anliegen und geben Informationsblätter wie Impfempfehlungen aus. Bei organisatorischen Fragen erläutern sie Selbstzahlerleistungen oder leiten fachliche Rückfragen direkt an das Ärzteteam weiter.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Oft wird für den Einstieg eine kaufmännische Aus- oder Weiterbildung im Gesundheitswesen vorausgesetzt.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Arztsekretär/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.788 € brutto im Monat. Mit Berufserfahrung kannst du zwischen 3.096 € und 4.541 € verdienen, abhängig von Praxisgröße, Tarifbindung und Bundesland.

Wie sind die Berufsaussichten als Arztsekretär/in?

Die Berufsaussichten als Arztsekretär/in sind eher schwierig. Die Beschäftigung schrumpft bis 2040, wodurch insgesamt weniger Stellen entstehen. Aktuell besteht nur ein geringer Fachkräftemangel – Arbeitgeber besetzen offene Positionen meist schnell. Bis 2040 steigt außerdem die Konkurrenz unter Bewerbern, weil Unternehmen dann noch schneller Personal finden. Positiv ist, dass viele Altersabgänge erwartet werden und dadurch freie Stellen nachrücken.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Arztsekretär/in?

Die Tätigkeit spielt sich überwiegend in Arztpraxen, Kliniken oder Verwaltungsbüros ab und beinhaltet regelmäßigen Patientenkontakt. Du wechselst häufig zwischen Bildschirmarbeit, Telefongesprächen und Empfangstätigkeiten und musst dabei zahlreiche Vorgaben aus Abrechnung und Datenschutz einhalten. In Kliniken kann Schicht-, Nacht- oder Wochenendarbeit anfallen.

Womit arbeitet man als Arztsekretär/in?

Zum Handwerkszeug gehören Unterlagen wie Kassenabrechnungen, Versicherungskarten, Impfratgeber, Praxistagebücher und digitale Terminkalender. Außerdem nutzt du Büroausstattung wie Computer, Internetzugang, Telefonanlage und ein Kartenlesegerät, um Dokumente zu erfassen und Patientenanfragen zu bearbeiten.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Arztsekretär/in?

Weiterbildungen reichen von Praxismanagement und medizinischer Dokumentation bis hin zu Abrechnung und Buchführung im Gesundheitswesen. Du kannst dich auch in Korrespondenz, Bürokommunikation oder Leistungsangeboten wie IGeL-Leistungen spezialisieren und damit deine Chancen auf verantwortungsvollere Aufgaben erhöhen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Arztsekretär/in?

Mit entsprechender Berufserfahrung kommen Aufstiege zur Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen oder zur Betriebswirt/in für Management im Gesundheitswesen infrage. Alternativ kannst du dich als Berufsspezialist/in für ambulante medizinische Versorgung oder über ein Studium in Gesundheitsmanagement bzw. Gesundheitsökonomie weiterqualifizieren und damit Führungsverantwortung übernehmen.

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