Abfallberater/Abfallberaterin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Abfallberater/Abfallberaterin

BerufsfeldNaturwissenschaft & Umwelt
Arbeitsortein Büroräumen · in Schulungsräumen · im Homeoffice bzw. mobil
Offene Stellen18

Über den Beruf

Abfallberater/innen zeigen Bürgern und Unternehmen, wie sie Abfall vermeiden, richtig trennen und umweltgerecht entsorgen. Sie entwickeln Recycling- und Verwertungskonzepte, bewerten Entsorgungsangebote und prüfen, ob gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. Um Verhaltensänderungen anzustoßen, organisieren sie Vorträge, Workshops und Schulungen, erstellen passgenaue Informationsmaterialien und pflegen Websites der Abfallwirtschaft. Sie besichtigen Entsorgungsbetriebe, erheben Daten zu Abfallströmen und werten Statistiken aus, um Abfallbilanzen zu erstellen. Auf dieser Grundlage formulieren sie praxisnahe Richtlinien, mit denen Haushalte und Betriebe ihre Umweltbilanz verbessern können.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für diese Tätigkeit wird oft eine Weiterbildung im Umweltschutz oder in der Ver- und Entsorgung verlangt, alternativ ein passendes Studium.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Abfallberater/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 5.051 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 4.150 € und 6.351 €. Spezialisierungen oder eine Anstellung im öffentlichen Dienst können das Einkommen zusätzlich nach oben treiben.

Wie sind die Berufsaussichten als Abfallberater/in?

Die Berufsaussichten als Abfallberater/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung in diesem Bereich wächst bis 2040. Zugleich wird es für Arbeitgeber künftig schwieriger, Fachkräfte zu finden – das verringert die Konkurrenz unter Bewerbern. Aktuell ist der Fachkräftemangel jedoch gering und offene Stellen werden meist zügig besetzt. Zudem werden weniger Altersabgänge erwartet als in vielen anderen Berufen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Abfallberater/in?

Der Job spielt sich überwiegend in Büros und Schulungsräumen ab und wird oft durch Außentermine bei Betrieben ergänzt. Du hast viel direkten Kontakt mit Kundinnen und Kunden, musst zahlreiche Umwelt- und Abfallvorschriften im Blick behalten und verbringst einen großen Teil des Tages am Bildschirm. Teilweise kannst du Präsentationen und Recherchen auch im Homeoffice erledigen.

Womit arbeitet man als Abfallberater/in?

Du nutzt klassische Büro- und Präsentationstechnik wie PC, Internetzugang, Telefon und Beamer. Ergänzend gehören Präsentationsfolien, Formulare sowie Gesetzestexte des Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechts und Datenauswertungen zu deinem täglichen Handwerkszeug.

Kann man sich als Abfallberater/in selbständig machen?

Ja, eine Selbständigkeit ist möglich, indem du ein eigenes Dienstleistungsunternehmen für Abfallberatung gründest. So kannst du Kommunen, Betriebe oder Privathaushalte unabhängig beraten und individuelle Entsorgungs- sowie Vermeidungskonzepte anbieten.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Abfallberater/in?

Für Abfallberater/innen stehen vielfältige Kurse zur Wahl – von Recycling- und Sondermüllthemen über Bodenschutz bis hin zu Public-Relations-Seminaren. Mit Lehrgängen zum/zur Umweltmanagement-Auditor/in oder in der Distributions- und Entsorgungslogistik kannst du deine Fachkenntnisse vertiefen und dein Profil schärfen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Abfallberater/in?

Wer Führungsverantwortung anstrebt, kann ein Studium in Abfall- und Entsorgungstechnik, Umwelttechnik oder Umweltwissenschaft absolvieren. Ein solcher Abschluss eröffnet dir den Weg zu Projekt- und Leitungsaufgaben, zum Beispiel in kommunalen Entsorgungsbetrieben oder spezialisierten Beratungsfirmen.

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