3-D-Druck-Spezialist/3-D-Druck-Spezialistin
Auch bekannt als: Servicetechniker/in - 3-D-Druck · Servicetechniker/in - Additive Fertigung ·
Über den Beruf
3-D-Druck-Spezialisten und ‑Spezialistinnen konzipieren Bauteile und komplette Fertigungsprozesse für die additive Herstellung. Am Computer modellieren sie Vorlagen mit CAD-Programmen, wählen passende Metalle, Kunststoffe oder Keramiken aus und richten Drucksysteme ein. Während des Bauprozesses prüfen sie Temperatur, Schichthöhe und Materialfluss, justieren Parameter und dokumentieren Messwerte. Nach dem Druck kontrollieren sie Maßhaltigkeit, entfernen Stützstrukturen und bearbeiten Oberflächen. Sie testen neue Werkstoffe, bewerten Prozesssicherheit und entwickeln Maschinenkomponenten weiter. Treten Störungen auf, lokalisieren sie Fehler, tauschen Verschleißteile und setzen Anlagen wieder instand. Oft schulen sie Kundinnen und Kunden in Bedienung und Wartung der Geräte, damit Serienfertigung oder Prototyping reibungslos laufen.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für den Zugang wird häufig ein Ingenieurstudium oder eine Aus- bzw. Weiterbildung in Maschinenbau, Metall-, Kunststoff-, Keramiktechnik oder einem anderen Produktionsbereich vorausgesetzt.
Stellenangebote
Aktuelle Stellenangebote
Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als 3-D-Druck-Spezialist/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.132 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Branche und Region kannst du zwischen 4.975 € und 7.305 € verdienen.
Wie sind die Berufsaussichten als 3-D-Druck-Spezialist/in?
Die Berufsaussichten als 3-D-Druck-Spezialist/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Zudem besteht hoher Fachkräftemangel – offene Stellen sind schwer zu besetzen, was Bewerbern entgegenkommt. Die Konkurrenz unter Bewerbern sinkt bis 2040, sodass Arbeitgeber länger suchen müssen. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als 3-D-Druck-Spezialist/in?
3-D-Druck-Spezialisten/innen arbeiten abwechselnd in Produktionshallen, Werkstätten und am Bildschirm. Du hantierst mit technischen Anlagen, prüfst Bauteile per Hand und trägst dabei oft Schutzkleidung gegen Staub, Dämpfe oder Lärm. Bei Wartungsarbeiten kommst du mit Schmierstoffen in Kontakt, während CAD-Aufgaben eher reine Bildschirmarbeit im Büro oder Homeoffice sind.
Womit arbeitet man als 3-D-Druck-Spezialist/in?
Zum Alltag gehören industrielle 3-D-Drucker, Pulver- und Filamentwerkstoffe aus Metall, Kunststoff oder Keramik sowie Mess- und Prüfgeräte. Du nutzt CAD-Software für Konstruktionen, verwaltest Fertigungsunterlagen und steuerst Anlagen über PC-Arbeitsplätze.
Kann man sich als 3-D-Druck-Spezialist/in selbständig machen?
Ja. 3-D-Druck-Spezialisten/innen können ein eigenes Unternehmen gründen oder übernehmen, das sich auf additive Fertigung spezialisiert hat, und so selbst Dienstleistungen oder Produkte anbieten.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als 3-D-Druck-Spezialist/in?
Sinnvolle Themen sind Maschinen- und Anlagenbau, Produktions- und Fertigungstechnik, CAD, Werkstoff- und Verfahrenstechnik, Mechatronik oder Kunststoffverarbeitung. Mit solchen Kursen bleibst du technisch auf dem neuesten Stand und erweiterst dein Spezialwissen.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als 3-D-Druck-Spezialist/in?
Mit Erfahrung kannst du dich zum/zur Industriemeister/in in Chemie, Kunststoff und Kautschuk, Mechatronik oder Metall weiterqualifizieren. Alternativ sind Technikerabschlüsse in Maschinentechnik – etwa Entwicklungs-, Fertigungs- oder Qualitätsmanagement – eine Option, um Führungsaufgaben zu übernehmen.
