3-D-Artist
Auch bekannt als: 3D animator (m/f)
Über den Beruf
3-D-Artists erschaffen digitale Welten für Filme, Computerspiele und Architekturpräsentationen. Aus Skizzen, Storyboards oder CAD-Plänen modellieren sie Figuren, Objekte oder ganze Gebäude als räumliche Drahtgittermodelle. Sie statten die Modelle mit Gelenken aus, programmieren Bewegungsabläufe und fügen Spezialeffekte hinzu. Anschließend texturieren sie Oberflächen, richten Licht, Schatten und Farben ein und simulieren so realistische Materialien. Vor dem finalen Rendering stimmen sie animierte Previews mit Regie oder Auftraggebern ab, überarbeiten Kamerafahrten und optimieren Details. Zum Schluss verknüpfen sie Bild- und Tonspuren zu fertigen Sequenzen, die Geschichten erzählen oder Bauentwürfe greifbar machen.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für den Zugang wird oft eine Aus- oder Weiterbildung in Design oder Medientechnik verlangt, alternativ ein passendes Studium.
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als 3-D-Artist/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.770 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Branche und Region kannst du zwischen 3.059 € und 4.919 € verdienen.
Wie sind die Berufsaussichten als 3-D-Artist/in?
Die Berufsaussichten als 3-D-Artist/in sind ausgeglichen. Bis 2040 wächst die Beschäftigung, was auf einen steigenden Bedarf hinweist. Der Fachkräftemangel ist aktuell gering – offene Stellen werden daher meist schnell besetzt und die Konkurrenz unter Bewerber/innen ist höher. Außerdem werden in diesem Beruf weniger Altersabgänge als in vielen anderen Bereichen erwartet, sodass weniger Positionen durch Ruhestand frei werden.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als 3-D-Artist/in?
Die Arbeit findet überwiegend am Bildschirm statt, oft in Studios oder Büros. Häufig arbeitest du dabei im Team, nimmst an Meetings teil und stimmst dich mit Auftraggeber/innen ab. Dank moderner Technik ist auch Homeoffice oder mobiles Arbeiten in vielen Projekten möglich.
Womit arbeitet man als 3-D-Artist/in?
3-D-Artists nutzen hauptsächlich spezialisierte 3-D-Software, Animations- und Bildbearbeitungsprogramme. Dazu kommen PCs mit Grafiktablett, Scanner, Telefon und Internetzugang sowie Vorlagen wie Zeichnungen, Storyboards oder CAD-Daten. Im Ergebnis entstehen digitale Figuren, Animationen oder Bauvisualisierungen.
Kann man sich als 3-D-Artist/in selbständig machen?
Ja, 3-D-Artists können sich selbständig machen und beispielsweise ein Studio für Filmproduktion oder Computeranimation gründen oder übernehmen. Als Freelancer/in arbeitest du projektbasiert für Agenturen, Filmproduktionen oder Unternehmen aus Architektur und Industrie.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als 3-D-Artist/in?
Es gibt ein breites Angebot von Kursen in Mediengestaltung, Multimedia-Produktion, Webdesign oder CAD. Du kannst dich auch in Softwareentwicklung, Programmierung, App- oder Web-Programmierung sowie Film- und Videoproduktion spezialisieren, um deine Jobchancen zu erhöhen.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als 3-D-Artist/in?
Für den beruflichen Aufstieg kommen Fortbildungen wie Gestalter/in – Werbe- und Mediengestaltung/Bachelor Professional oder Studiengänge in Web-, Game- oder Interactiondesign infrage. Auch Kommunikations- oder Mediendesign, Medieninformatik oder Medienproduktion eröffnen dir Perspektiven für Positionen mit mehr Verantwortung.
