Staatlich geprüfter visueller Designer/Staatlich geprüfte visuelle Designerin digital und print – Arbeitsumfeld
Weiterbildung

Staatlich geprüfter visueller Designer/Staatlich geprüfte visuelle Designerin digital und print

Auch bekannt als: Layouter/in

BerufsfeldDesign & Gestaltung
Arbeitsortein Büroräumen · in Besprechungsräumen · im Homeoffice bzw. mobil
Dauer2 Jahre (Teilzeit)
Offene Stellen84

Über den Beruf

Visuelle Designer/innen digital und print entwickeln Erscheinungsbilder für Magazine, Broschüren, Plakate, Websites oder Apps. Sie starten mit Beratungsgesprächen, klären Zielgruppe und Botschaft und skizzieren erste Layoutideen. Anschließend wählen sie Schriften, Farben und Gestaltungsraster, prüfen Texte sowie Bildvorlagen und kombinieren alles am Bildschirm zu fertigen Seiten. Mit Grafik- und Layoutprogrammen retuschieren sie Fotos, erstellen Infografiken und passen Formate für unterschiedliche Endgeräte an. Für Printprodukte legen sie Satzspiegel, Spaltenbreiten und Beschnitt fest, erzeugen Reinzeichnungen und kontrollieren Farbwerte. Digitale Projekte erweitern sie um Animationen oder Bewegtbilder und bereiten die Dateien für Content-Management- oder Digital-Asset-Systeme vor. Abschließend archivieren sie alle Daten strukturiert und liefern druckfertige oder publikationsreife Dateien an Kunden und Produktionsteams.

Ausbildung & Zugang

BerufstypWeiterbildungsberuf
AusbildungsartWeiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt)
Dauer2 Jahre (Teilzeit)
Zugangsvoraussetzungen4
  • I.d.R. Abschlussprüfung in einem Ausbildungsberuf im Bereich Druck, Medien, Werbung oder Fotografie
  • Zusätzlich entsprechende Berufspraxis
  • Mappe mit Gestaltungsarbeiten oder Arbeitsproben aus Typografie, Zeichnen und Fotografie
  • Grundkenntnisse in Grafik- und Layoutprogrammen

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Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als visueller Designer/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.378 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Unternehmensgröße und Standort kann es zwischen 2.688 € und 4.281 € liegen.

Wie lange dauert die Weiterbildung zur/m visuellen Designer/in?

Die Fachschul-Weiterbildung dauert in der Regel 2 Jahre und wird meist in Teilzeit angeboten. So kannst du parallel weiterarbeiten und sammelst während vier Semestern gleichzeitig Praxiserfahrung und theoretisches Know-how in Typografie, Layout und Medientechnik.

Wie sind die Berufsaussichten als visueller Designer/in?

Die Berufsaussichten als visueller Designer/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, was zusätzliche Stellen schaffen kann. Der Fachkräftemangel ist aber gering, offene Jobs werden daher oft schnell besetzt – das erhöht die Konkurrenz. Zudem fallen weniger Altersabgänge an als in vielen anderen Berufen, sodass seltener Positionen durch Ruhestand frei werden.

Welche digitalen Skills braucht man als visueller Designer/in?

Visuelle Designer/innen arbeiten eng mit Augmented-Reality-Workflows, Bild- und Videogeneratoren sowie Content-Automation-Tools. Außerdem solltest du dich mit Digital-Asset- und Dokumentenmanagement-Systemen, digitalen Tafeln für Teamwork und der Gestaltung multimedialer Elemente in datenjournalistischen Projekten auskennen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als visueller Designer/in?

Der Berufsalltag findet überwiegend in Büroräumen oder im Homeoffice am Bildschirm statt. Regelmäßige Kundengespräche, Konzept-Meetings und längere Phasen konzentrierter Bildschirmarbeit gehören dazu.

Womit arbeitet man als visueller Designer/in?

Zum Equipment zählen ein leistungsstarker PC mit hochauflösendem Monitor, professionelle Layout- und Bildbearbeitungsprogramme, Scanner und Laserdrucker. Ergänzend kommen Farbdichtemesser, typografische Lineale, Datenträger sowie Digital-Asset-Systeme zum Einsatz, um Reinzeichnungen oder Bildvorlagen präzise zu verarbeiten.

Kann man sich als visueller Designer/in selbständig machen?

Ja – viele visuelle Designer/innen gründen ein eigenes Studio, Atelier oder eine kleine Manufaktur für Print- und Digitalmedien. Unterstützung bei der Existenzgründung bietet zum Beispiel der Bundesverband Druck und Medien.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als visueller Designer/in?

Du kannst dich durch Kurse in Webdesign, Multimedia-Produktion oder Desktop-Publishing spezialisieren. Auch Schulungen in digitaler Bildbearbeitung, Farblehre, Bild- und Schriftgestaltung, Fotografie oder Druckvorstufe bringen dich fachlich weiter.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als visueller Designer/in?

Aufstiegschancen eröffnen sich vor allem über ein Bachelor- oder Masterstudium, etwa in Mediendesign, Kommunikationsdesign, visueller Kommunikation oder Druck- und Medientechnik. Mit einem solchen Hochschulabschluss kannst du leitende Funktionen in Designbüros, Verlagen oder Medienagenturen übernehmen oder in die Projektsteuerung wechseln.

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