Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Tiefbau/Bachelor Professional in Technik – Arbeitsumfeld
Weiterbildung

Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Tiefbau/Bachelor Professional in Technik

Auch bekannt als: Bautechniker/in (Tiefbau) · Techniker/in - TiefbauTiefbautechniker/inTechniker/Technikerin Fachrichtung VerkehrsbauTechniker/Technikerin Fachrichtung Wasserbau ·

BerufsfeldBau & Architektur
Arbeitsortein Büroräumen · auf Baustellen · in Labors · in Lagerräumen · im Homeoffice bzw. mobil
Dauer2-4 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)
Offene Stellen10.737

Über den Beruf

Tiefbautechniker/innen planen Kanalnetze, Straßen oder Wasserbauwerke, zeichnen Entwürfe in CAD und prüfen statische Anforderungen. Sie berechnen Erdmassen, legen Baugruben und Trassen fest und erstellen detaillierte Ausführungspläne. Für Ausschreibungen ermitteln sie Mengen getrennt nach Gewerken, kalkulieren Preise und formulieren Leistungsverzeichnisse. Vor Baubeginn organisieren sie die Baustelleneinrichtung, erstellen Terminpläne und stoßen Genehmigungsverfahren an. Auf der Baustelle koordinieren sie Kolonnen, kontrollieren Qualität und dokumentieren Fortschritt per BIM-Modell, Laserscan oder App. Materialproben prüfen sie im Labor und beurteilen die Eignung der Baustoffe. Nach Fertigstellung erstellen sie Aufmaße, prüfen Rechnungen und analysieren Kostenabweichungen. Die abschließende Nachkalkulation zeigt, ob das Projekt innerhalb des Budgets geblieben ist.

Ausbildung & Zugang

BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor Professional
AusbildungsartWeiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt)
Dauer2-4 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)
Zugangsvoraussetzungen3
  • I.d.R. einschlägiger anerkannter Ausbildungsberuf
  • Zusätzlich Berufspraxis
  • Je nach Bundesland Hauptschulabschluss oder mittlerer Bildungsabschluss

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

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Häufige Fragen

Was verdient man als Bautechniker/in im Tiefbau?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 5.227 € brutto im Monat. Mit Erfahrung und abhängig von Region sowie Verantwortung kannst du zwischen 4.423 € und 6.102 € verdienen.

Wie lange dauert die Weiterbildung zum/zur Bautechniker/in im Tiefbau?

Die Fachschul-Weiterbildung erstreckt sich in Vollzeit meist über zwei Jahre. Entscheidest du dich für eine berufsbegleitende Teilzeitvariante, musst du mit bis zu vier Jahren Dauer rechnen.

Ist der Beruf als Bautechniker/in im Tiefbau körperlich anstrengend?

Auf Baustellen arbeitest du häufig im Freien und musst Messgeräte oder Materialproben handhaben, sodass körperliche Belastung nicht ausbleibt. Robuste Gesundheit, funktionstüchtige Arme und Hände sowie ein gutes räumliches Sehvermögen sind daher wichtig.

Wie sind die Berufsaussichten als Bautechniker/in im Tiefbau?

Die Berufsaussichten als Bautechniker/in im Tiefbau sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen lassen sich schwer besetzen, was deine Chancen verbessert. Zudem werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch zusätzliche Positionen frei werden. Bis 2040 schrumpft die Beschäftigung jedoch, langfristig kann der Wettbewerb also zunehmen.

Welche digitalen Skills braucht man als Bautechniker/in im Tiefbau?

Digitale Messtechnik und Planungssoftware sind fester Bestandteil des Jobs. Du solltest 3-D-Laserscanning, Building Information Modeling (BIM) und Augmented-Reality-Anwendungen beherrschen sowie mit Apps für Planung und Aufmaß umgehen können. Kenntnisse in Dokumentenmanagementsystemen und digitalen Kartendiensten erleichtern dir zusätzlich die Arbeit.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Bautechniker/in im Tiefbau?

Der Alltag wechselt zwischen Büro und Baustelle. Du trägst Verantwortung für Mitarbeitende, hältst zahlreiche Bau- und Sicherheitsvorschriften ein und nutzt Schutzausrüstung wie Helm und Sicherheitsschuhe. Eine gewisse Unfallgefahr, etwa bei Kontrollgängen in Schächten, gehört ebenfalls dazu.

Kann man sich als Bautechniker/in im Tiefbau selbständig machen?

Ja, das ist möglich. Nach Eintragung in die Handwerksrolle kannst du beispielsweise ein Straßenbau- oder Brunnenbauunternehmen gründen oder einen Dienstleistungs- und Handelsbetrieb im Tiefbaubereich aufbauen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Bautechniker/innen im Tiefbau?

Du kannst dich in Themen wie Baurecht, Bauprojektmanagement, Baustellenleitung oder Computer-Aided Design (CAD) spezialisieren. Seminare zu Straßen- und Tiefbau, technisches Zeichnen oder BIM-basierter Konstruktion halten dich zudem fachlich auf dem Laufenden.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es für Bautechniker/innen im Tiefbau?

Ein Karriereschritt kann die Prüfung zur/zum Technische/n Betriebswirt/in oder eine Qualifizierung als Fachkraft für Arbeitssicherheit sein.

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