Schweißwerker/Schweißwerkerin (§66 BBiG/§42r HwO)
Über den Beruf
Schweißwerker/innen fügen Metallbauteile mittels manueller oder maschineller Schweißverfahren. Sie richten Werkstücke nach technischen Unterlagen aus, säubern Fugen und setzen die nötige Ausrüstung ein, bis die Naht sitzt. Anschließend kontrollieren sie Maßhaltigkeit und Oberflächen, schleifen überstehende Grate ab und dokumentieren die Arbeitsschritte für die Qualitätssicherung. Je nach Auftrag fertigen sie Rohrleitungen, Stahlträger oder Gehäuse, montieren Baugruppen und führen bei Verschleiß oder Rissen Reparaturschweißungen durch. Die Tätigkeit orientiert sich an den Aufgabenfeldern von Anlagen- und Konstruktionsmechanik, erfordert genaues Arbeiten und ständige Aufmerksamkeit für Hitze- und Arbeitsschutz, um dauerhaft belastbare Verbindungen zu erzielen.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen2
- Keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben
- I.d.R. Eignungsuntersuchung durch die zuständige Agentur für Arbeit
Häufige Fragen
Was verdient man als Schweißwerker/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.697 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Branche und Region kannst du zwischen 3.079 € und 4.430 € verdienen.
Wie viel verdient man in der Ausbildung als Schweißwerker/in?
Zu dieser Ausbildung liegen keine bundeseinheitlichen Vergütungsdaten vor. Dein Einkommen hängt vom Ausbildungsträger, dem Bundesland und möglichen Tarifverträgen in der Metall- oder Handwerksbranche ab.
Wie lange dauert die Ausbildung zum/zur Schweißwerker/in?
Die Ausbildung zum/zur Schweißwerker/in dauert je nach zuständiger Kammer zwei oder drei Jahre. Damit kannst du je nach Bundesland schneller in den Beruf starten oder dir mehr Lernzeit verschaffen.
Welche Schulfächer sind wichtig für Schweißwerker/innen?
Werken/Technik und Mathematik sind die Schulfächer, die dir den Einstieg erleichtern. In Technik lernst du etwa den Umgang mit Werkzeugen, während Mathe beim Berechnen von Maßen und Gewichten hilft.
Wie sind die Berufsaussichten als Schweißwerker/in?
Die Berufsaussichten als Schweißwerker/in sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen bleiben oft länger unbesetzt, das spielt Bewerbern in die Karten. Bis 2040 sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern weiter, Arbeitgeber suchen länger. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden. Allerdings schrumpft die Gesamtbeschäftigung bis 2040, sodass der Markt insgesamt etwas kleiner wird.
