Schmuckwerker/Schmuckwerkerin (§66 BBiG/§42r HwO) – Arbeitsumfeld
Ausbildung

Schmuckwerker/Schmuckwerkerin (§66 BBiG/§42r HwO)

BerufsfeldDesign & Gestaltung
Dauer3 Jahre

Über den Beruf

Schmuckwerker/innen entwerfen und fertigen Ringe, Ketten und andere Schmuckstücke aus Gold, Silber oder Platin. Sie zeichnen Skizzen, wählen passende Edelmetalle und Edelsteine aus und bereiten das Material durch Sägen, Feilen und Walzen vor. Anschließend löten oder schmieden sie einzelne Elemente, fassen Steine ein und bringen feine Gravuren an. Auch das Gießen kleiner Teile in Formen, das Anpassen von Verschlüssen sowie das Reinigen und Polieren gehören dazu. Häufig reparieren sie beschädigte Schmuckstücke oder ändern vorhandene Modelle nach Kundenwunsch. Für ein harmonisches Ergebnis prüfen sie ständig Maße, Oberflächenqualität und Haltbarkeit. Das fertige Stück erhält durch sorgfältiges Polieren seinen Glanz.

Ausbildung & Zugang

BerufstypAusbildungsberuf für besondere Personengruppen
AusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelung gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO)
Dauer3 Jahre
Zugangsvoraussetzungen2
  • Keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben
  • I.d.R. Eignungsuntersuchung durch die zuständige Agentur für Arbeit

Häufige Fragen

Was verdient man als Schmuckwerker/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 2.959 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.359 € und 3.734 €. Faktoren wie Betriebsgröße, Tarifbindung und Spezialisierung können das Einkommen zusätzlich beeinflussen.

Wie lange dauert die Ausbildung zum/zur Schmuckwerker/in?

Die reguläre Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre. Je nach Regelung der zuständigen Kammer ist eine Verkürzung oder Verlängerung möglich, etwa wenn du bereits Vorkenntnisse mitbringst oder zusätzliche Förderung erhältst.

Wie sind die Berufsaussichten als Schmuckwerker/in?

Die Berufsaussichten als Schmuckwerker/in sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch, offene Stellen sind schwer zu besetzen – das verbessert deine Chancen. Zusätzlich werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch weitere Jobs frei werden. Gleichzeitig soll die Gesamtbeschäftigung bis 2040 schrumpfen, was den Arbeitsmarkt langfristig etwas einengt.