Schiffs-, Reedereimanagement, Hafenwirtschaft (Master) – Arbeitsumfeld
Studium

Schiffs-, Reedereimanagement, Hafenwirtschaft (Master)

BerufsfeldVerkehr & Logistik

Über den Beruf

Schiffs- und Reedereimanager/innen entwickeln Fahrpläne, kalkulieren Frachtraten und koordinieren Hafenumschlag. Aufbauend auf dem Master in Schiffs-, Reedereimanagement und Hafenwirtschaft analysieren sie komplexe Logistikketten, stimmen Lade- und Entladezeiten mit Terminals ab und optimieren den weltweiten Einsatz ihrer Flotten. In der Vertiefung Maritime Logistik modellieren sie Routen, minimieren Leerfahrten und bewerten alternative Treibstoffe. Schwerpunkt Maritimes Recht bedeutet: Charter- und Befrachtungsverträge prüfen, Haftungsfragen klären und Schadensfälle regulieren. Wer den Managementfokus wählt, steuert Budget- und Personalplanung, führt Risikoanalysen durch und leitet Ausbauprojekte für Kaianlagen. Digitale Tracking-Systeme und Performance-Kennzahlen nutzen alle, um Entscheidungen datenbasiert abzusichern. Das Ergebnis sind verlässliche Transportketten von der Kaikante bis zum Zielhafen.

Ausbildung & Zugang

Zugangsvoraussetzungen5
  • Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist in Schiffs-, Reedereimanagement oder Hafenwirtschaft
  • Bei weiterbildenden Studiengängen mind. 1 Jahr Berufspraxis
  • Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
  • Je nach Hochschule zählen z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium
  • Ggf. Englischkenntnisse

Häufige Fragen

Was verdient man als Schiffs-, Reedereimanager/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.017 € brutto im Monat. Mit Erfahrung kannst du zwischen 4.445 € und {{entgeltQ75}} € verdienen.

Wie sind die Berufsaussichten als Schiffs-, Reedereimanager/in?

Die Berufsaussichten als Schiffs-, Reedereimanager/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Aktuell ist der Fachkräftemangel gering, offene Stellen werden deshalb schnell besetzt. Bis 2040 wird es für Arbeitgeber jedoch schwieriger, Fachkräfte zu finden; die Konkurrenz unter Bewerbern sinkt langfristig. Außerdem werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden.