Platzwart/Platzwartin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Platzwart/Platzwartin

Auch bekannt als: Groundsman (m/f)

BerufsfeldBau & Architektur
Arbeitsorteim Freien · in Büroräumen · in Lagerräumen · in Sporthallen · in Werkstätten
Offene Stellen75

Über den Beruf

Platzwarte und Platzwartinnen pflegen Sport- und Freizeitanlagen: Sie mähen den Rasen, reparieren kahle Stellen und erneuern Spielfeldmarkierungen. Auf Tennisplätzen sanden sie Linien nach, ziehen Plätze ab und steuern Bewässerungssysteme. Im Winter räumen sie Schnee oder sperren Flächen, bis der Untergrund wieder bespielbar ist. Tritt ein Schaden auf, nehmen sie Meldungen auf und beauftragen Handwerksbetriebe, deren Arbeit sie anschließend kontrollieren. In Büroräumen verwalten sie Schlüssel, vergeben Trainingszeiten und erfassen Platzgebühren. Für Veranstaltungen planen sie Auf- und Abbau, koordinieren Helfer und sorgen für einsatzbereite Geräte. Sie bestellen Dünger, Saatgut oder Ersatzteile, lagern das Material fachgerecht und erstellen Pflege- und Mähpläne. Erst wenn Rasen, Beläge und Ausstattung in einwandfreiem Zustand sind, geben sie den Platz frei.

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Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Platzwart/in?

Das Gehalt liegt typischerweise 3.889 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 3.494 € und 4.297 €.

Ist der Beruf als Platzwart/in körperlich anstrengend?

Ja, der Job ist körperlich fordernd. Du bist viel im Gehen und Stehen unterwegs, erledigst handwerkliche Arbeiten und arbeitest bei Hitze, Kälte oder Nässe im Freien.

Wie sind die Berufsaussichten als Platzwart/in?

Die Berufsaussichten als Platzwart/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040, was deine Chancen verbessert. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden. Allerdings ist der Fachkräftemangel gering – offene Stellen sind meist schnell besetzt, sodass du mit etwas mehr Konkurrenz rechnen musst.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Platzwart/in?

Platzwarte/innen wechseln zwischen Büro und Außengelände: Du planst Veranstaltungen am Schreibtisch und kontrollierst anschließend die Plätze im Freien. Unregelmäßige Arbeitszeiten, auch an Wochenenden oder Feiertagen, sind üblich. Bei Frost, Hitze oder Regen musst du dennoch raus, denn die Pflegepläne dulden keinen Aufschub.

Womit arbeitet man als Platzwart/in?

Zum Einsatz kommen Geräte wie Rechen, Heckenscheren, Rasenmäher, Schneeräumgeräte und Bewässerungssysteme. Du nutzt Hilfsstoffe wie Dünger, Saatgut, Sand oder Kreide, um Spielflächen instand zu halten. Für Verwaltung und Dokumentation arbeitest du außerdem mit PC, Smartphone und Formularen.

Kann man sich als Platzwart/in selbständig machen?

Ja, das ist möglich. Viele Platzwarte/innen gründen einen eigenen Garten-, Hausmeister- oder Wartungsservice oder schließen sich als Franchisenehmer/in einem Dienstleistungsnetzwerk an.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Platzwart/in?

Gefragte Weiterbildungen decken Themen wie Sportplatzbau, Golfplatzpflege sowie Garten- und Landschaftsbau ab. Spezialkurse in Baumpflege, Pflanzenschutz oder Arbeitssicherheit bei Motorsäge- und Baumarbeiten erweitern deine Fachkenntnisse. Ergänzend helfen Schulungen in Lagerwirtschaft, Materialflüsse effizient zu organisieren.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Platzwart/in?

Eine Aufstiegsweiterbildung zum/zur Fachagrarwirt/in für Sport- und Golfplatzpflege qualifiziert dich für leitende Aufgaben. Mit einem Bachelor- o Auch eine Ausbildung zum/zur Gärtner/in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau kann den Weg in Führungspositionen ebnen.

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