Neue und zeitgenössische Musik (Master) – Arbeitsumfeld
Studium

Neue und zeitgenössische Musik (Master)

BerufsfeldDarstellende Kunst & Musik

Über den Beruf

Musiker/innen mit einem Master in Neue und zeitgenössische Musik interpretieren aktuelle Kompositionen, schaffen eigene Werke oder dirigieren Spezialensembles. Je nach Schwerpunkt feilen sie an instrumentaler Technik, erweitern vokale Ausdrucksformen, entwickeln Partituren oder steuern die Klangregie einer Aufführung. Sie proben mit Orchestern, Kammerbesetzungen oder Solist/innen, analysieren Partituren und geben präzise musikalische Anweisungen. Komponist/innen aus diesem Studiengang entwerfen neue Klangideen und bereiten das Notenmaterial für Uraufführungen vor. Dirigent/innen koordinieren Probenpläne, setzen Tempi und formen Klangbalance. Klangregisseur/innen richten Mikrofone aus, mischen Live-Elektronik und sichern die klangliche Umsetzung der Partitur. In jedem Schwerpunkt arbeiten sie eng mit Festivals, Theatern und Rundfunkanstalten zusammen, um zeitgenössische Musik vom Probenraum auf die Bühne oder ins Studio zu bringen.

Ausbildung & Zugang

Zugangsvoraussetzungen5
  • Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist in Musik, z.B. Instrumentalmusik, Dirigieren, Chorleitung oder Komposition
  • Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
  • Je nach Hochschule zählen z.B. Leistungen im ersten Hochschulstudium
  • Ggf. Englischkenntnisse
  • Ggf. Ton- und Bildaufnahme zur Bewerbung, die den aktuellen Leistungsstand zeigt

Häufige Fragen

Was verdient man als Musiker/in im Bereich Neue und zeitgenössische Musik?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 5.962 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 4.843 € und 7.256 €.

Wie sind die Berufsaussichten als Musiker/in im Bereich Neue und zeitgenössische Musik?

Die Berufsaussichten als Musiker/in mit einem Master in Neuer und zeitgenössischer Musik sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Bis dahin wird es für Arbeitgeber schwieriger, Fachkräfte zu finden, sodass die Konkurrenz unter Bewerbern langfristig sinkt. Zudem werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch Stellen frei werden. Aktuell ist der Fachkräftemangel jedoch gering, offene Stellen werden deshalb schnell besetzt.