Land- und Baumaschinenmechatroniker/Land- und Baumaschinenmechatronikerin – Arbeitsumfeld
Ausbildung

Land- und Baumaschinenmechatroniker/Land- und Baumaschinenmechatronikerin

Auch bekannt als: Land- und Baumaschinenmechaniker/in · Baumaschinenmechaniker/inLandmaschinenmechaniker/inLand- und Baumaschinentechniker/in - Schwerpunkt BaumaschinenLand- und Baumaschinentechniker/in - Schwerpunkt LandmaschinenAgricultural and construction machinery mechatronics engineer (m/f) ·

BerufsfeldTechnik & Elektro
Arbeitsortein Werkhallen · in Werkstätten · in Büroräumen · in Lagerräumen · auf Baustellen · im Außendienst beim Kunden
Dauer3,5 Jahre
Ausbildungsplätze821

Über den Beruf

Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen warten Traktoren, Mähdrescher, Bagger und andere Arbeitsmaschinen und bringen sie nach Störungen schnell wieder in Gang. Mithilfe von Diagnose­software, Multimetern und Druckmessgeräten prüfen sie mechanische, hydraulische, pneumatische, elektrische und elektronische Systeme, lokalisieren Fehler und tauschen defekte Teile. Sie fertigen Ersatzstücke, schneiden Bleche zu, schweißen und passen Leitungen oder Halterungen an. Zusätzlich führen sie Abgasprüfungen durch, wechseln Öle, Schmier- und Kühlmittel und programmieren Steuergeräte. Bei Neuanschaffungen rüsten sie Fahrzeuge mit GPS-Lenksystemen, Melkrobotern oder anderen Zusatzeinrichtungen aus, nehmen diese in Betrieb und weisen Anwender ein. Häufig arbeiten sie direkt am Feldrand oder auf der Baustelle, ersetzen dort beschädigte Schläuche, Filter und Sensoren und testen die Maschine anschließend bei voller Belastung.

Ausbildung & Zugang

BerufstypAnerkannter Ausbildungsberuf
AusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Dauer3,5 Jahre
Zugangsvoraussetzungen1
  • Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsplätze

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.579 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 3.076 € und 4.229 €. Tarifverträge im Metall- und Kfz-Handwerk können dein Einkommen zusätzlich beeinflussen.

Wie lange dauert die Ausbildung als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in?

Die duale Ausbildung dauert 3,5 Jahre. Du verbringst dabei abwechselnd Zeit im Betrieb und in der Berufsschule.

Welche Schulfächer sind wichtig für Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen?

Werken/Technik, Mathematik, Physik, Deutsch und Englisch gelten als besonders hilfreich. Technik- und Zahlenverständnis erleichtern dir viele Reparaturen, während Englischkenntnisse beim Lesen internationaler Serviceunterlagen nützlich sind.

Ist der Beruf als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in körperlich anstrengend?

Der Beruf ist körperlich fordernd. Belastbare Wirbelsäule, kräftige Arme und Hände, gutes Farbsehvermögen sowie hautschonender Umgang mit Ölen und Schmierstoffen sind wichtig, weil du häufig in engen oder liegenden Positionen arbeitest.

Wie sind die Berufsaussichten als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in?

Die Berufsaussichten sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, was Bewerbern gute Chancen verschafft. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch zusätzlich Stellen frei werden. Gleichzeitig schrumpft die Beschäftigung bis 2040, was das Angebot langfristig etwas bremst. Mit aktuellem Fachwissen bleibst du jedoch gut im Rennen.

Welche digitalen Skills braucht man als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in?

Digitale Technik begleitet dich täglich. Du solltest Diagnose-Apps beherrschen, 3-D-Drucker für Ersatzteile nutzen, vernetzte Fahrzeuge warten und bei Inspektionen Augmented-Reality-Brillen oder Auto-ID-Scanner einsetzen können.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in?

Im Alltag wechselst du zwischen Werkstatt, Baustelle und Kundeneinsatz im Freien. Lärm, Schmutz, Wetter, Schutzkleidung sowie gelegentliche Rufbereitschaft an Wochenenden oder nachts gehören dazu.

Womit arbeitet man als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in?

Zum Equipment gehören schwere Land- und Baumaschinen wie Ackerschlepper oder Radlader, ebenso Handwerkzeuge von Schlagschrauber bis Drehmomentschlüssel. High-Tech-Prüfgeräte, Diagnose-Software, Abgastest-Systeme sowie Schmier- und Hydraulikflüssigkeiten runden die Ausrüstung ab.

Kann man sich als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in selbständig machen?

Ja, das ist möglich. Nach bestandener Meisterprüfung und Eintragung in die Handwerksrolle kannst du einen eigenen Betrieb im Land- und Baumaschinenmechatroniker- oder Metallbauer-Handwerk eröffnen.

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