Komplementärmedizin (Master)
Über den Beruf
Komplementärmedizinerinnen und ‑mediziner setzen Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin, der Traditionellen Europäischen Heilkunde und der Manuellen Medizin gezielt ein. Nach einem ersten Gesundheitsberuf analysieren sie Beschwerden, wählen passende Heilpflanzen, Akupunktur-, Massage- oder Bewegungstechniken und kombinieren sie mit konventionellen Therapien. Sie prüfen neue Studien, bewerten Wirksamkeit und Risiken und passen Behandlungskonzepte laufend an. In interdisziplinären Teams tauschen sie sich mit Ärztinnen, Physiotherapeuten oder Apothekerinnen aus, dokumentieren Verläufe und tragen zur Qualitätssicherung integrativer Angebote bei. Häufig übernehmen sie außerdem Lehr- und Forschungsaufgaben, entwickeln Leitlinien für Praxen oder Kliniken und veröffentlichen Ergebnisse zu komplementären Methoden. So erweitern sie die therapeutische Bandbreite und fördern eine ganzheitliche Versorgung.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen6
- Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist in Komplementärmedizin
- Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
- Je nach Hochschule Auswahl z.B. nach Leistungen im ersten Hochschulstudium
- Bei weiterbildenden Studiengängen mind. 1 Jahr Berufspraxis
- Bei weiterbildenden Studiengängen ggf. Approbation, z.B. als Arzt/Ärztin oder Apotheker/in
- Ggf. Englischkenntnisse
Häufige Fragen
Was verdient man als Komplementärmediziner/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.082 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Arbeitgeber und Region kannst du zwischen 2.579 € und 3.592 € verdienen.
Wie sind die Berufsaussichten als Komplementärmediziner/in?
Die Berufsaussichten als Komplementärmediziner/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Aktuell ist der Fachkräftemangel hoch, offene Stellen sind schwer zu besetzen – ein Vorteil für Bewerber/innen. Zudem werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch zusätzliche Positionen frei werden. Langfristig wird es für Arbeitgeber jedoch leichter, Personal zu finden, sodass die Konkurrenz unter Bewerber/innen bis 2040 etwas steigen dürfte.
