Infrastrukturmanagement (Master)
Über den Beruf
Infrastrukturmanager/innen mit Master-Abschluss planen und steuern Verkehrsnetze. Sie bewerten bestehende Strukturen, entwickeln Konzepte für Ausbau, Erhalt und Betrieb und leiten deren Umsetzung. Dafür führen sie detaillierte Analysen zu Kapazität, Nachfrage und Kosten durch, prüfen rechtliche Rahmenbedingungen und koordinieren alle beteiligten Fachdisziplinen. In Projektteams übernehmen sie die fachliche Führung, überwachen Termine und Budgets, optimieren laufende Betriebsabläufe und erstellen Entscheidungsgrundlagen für öffentliche Auftraggeber oder Betreiber. Abschließend präsentieren sie ihre Ergebnisse, damit Politik und Verwaltung funktionsfähige, wirtschaftliche, dauerhafte und langfristig belastbare Verkehrsinfrastrukturen sichern können.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen4
- Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist im Studienfach Infrastrukturmanagement
- Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
- Je nach Hochschule zählen z.B. Leistungen im ersten Hochschulstudium
- Ggf. Englischkenntnisse
Passende Studiengänge4
Studienangebote
Häufige Fragen
Was verdient man als Infrastrukturmanager/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 6.380 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 5.259 € und {{entgeltQ75}} €. Mit wachsender Verantwortung – etwa in Projektleitung oder Beratung – kann dein Einkommen weiter steigen.
Wie sind die Berufsaussichten als Infrastrukturmanager/in?
Die Berufsaussichten als Infrastrukturmanager/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung in dem Feld schrumpft zwar bis 2040. Gleichzeitig herrscht hoher Fachkräftemangel, sodass offene Stellen schwer zu besetzen sind – ein Pluspunkt für Bewerber/innen. Zudem sinkt die Konkurrenz unter Bewerbenden bis 2040, weil Arbeitgeber länger nach passendem Personal suchen. Allerdings gibt es weniger Altersabgänge als in vielen anderen Berufen, wodurch sich weniger Stellen durch Ruhestand neu öffnen.
