Helfer/Helferin im Friseurgewerbe – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Helfer/Helferin im Friseurgewerbe

Auch bekannt als: Friseurassistent/in · Friseurhelfer/in · Salonhilfe

BerufsfeldGesundheit & Medizin
Offene Stellen289

Über den Beruf

Helfer und Helferinnen im Friseurgewerbe begrüßen Kundinnen und Kunden, nehmen Anrufe entgegen und koordinieren Termine. Unter Anleitung waschen, shampoonieren und föhnen sie Haare, tragen Farbpaste auf, färben Wimpern oder rasieren Konturen. Sie reichen Föhn, Lockenwickler oder Glätteisen, mischen Tönungen an und desinfizieren Werkzeug. Auf Wunsch massieren sie die Kopfhaut oder pflegen Hände und Nägel. Zwischen den Behandlungen fegen sie abgeschnittene Haare zusammen, reinigen Waschbecken und wechseln Handtücher. Außerdem füllen sie Verkaufsregale auf, kontrollieren Lagerbestände und kassieren Produkte oder Dienstleistungen ab. Ist der Platz wieder sauber und das Material bereitgelegt, kann der nächste Haarschnitt sofort starten.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für die Tätigkeit als Helfer/in im Friseurgewerbe ist keine abgeschlossene Berufsausbildung erforderlich. Üblicherweise erfolgt eine Einarbeitung direkt am Arbeitsplatz; praktische Vorkenntnisse können ggf. von Vorteil sein, z.B. in der Hand- und Nagelpflege.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Friseurhelfer/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 1.993 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Salon­größe und Region kannst du zwischen 1.451 € und 2.191 € verdienen.

Ist der Beruf als Friseurhelfer/in körperlich anstrengend?

Der Job fordert eine gute körperliche Verfassung. Du verbringst fast den ganzen Tag im Stehen, beugst dich häufig über das Waschbecken und musst mit Armen und Händen präzise arbeiten. Ein intakter Tastsinn und sicheres Temperaturempfinden sind wichtig, damit du Wasser- und Färbemittel angenehm für die Kundschaft einstellen kannst.

Wie sind die Berufsaussichten als Friseurhelfer/in?

Die Berufsaussichten als Friseurhelfer/in sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen lassen sich schwer besetzen, was deine Chancen verbessert. Bis 2040 sinkt außerdem die Konkurrenz unter Bewerbern, Arbeitgeber suchen also länger nach Personal. Viele Altersabgänge kommen hinzu, wodurch zusätzliche Jobs frei werden. Gleichzeitig schrumpft die Gesamtbeschäftigung bis 2040, weshalb das Angebot an Stellen langfristig leicht abnehmen kann.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Friseurhelfer/in?

Im Salon arbeitest du vor allem mit den Händen, oft unter den Augen der Kundschaft. Schutzkleidung wie Einmalhandschuhe schützt vor Haarfärbemitteln und Reinigungschemikalien, deren Geruch ständig in der Luft liegt. Präzisionsarbeit und enger Körperkontakt gehören ebenso zum Alltag wie wiederkehrende Abläufe an Kasse und Empfang.

Womit arbeitet man als Friseurhelfer/in?

Zum Arbeitsalltag gehören Geräte wie Föhne, Trockenhauben, Rasierapparate sowie Scheren, Kämme und Färbepinsel. Du hantierst mit Shampoos, Haarfarben, Dauerwellflüssigkeiten und Kosmetikartikeln, nutzt aber auch Kassensysteme und Telefon. Besen, Lappen und Reinigungsmittel sorgen dafür, dass der Arbeitsplatz hygienisch sauber bleibt.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Friseurhelfer/in?

Kurzlehrgänge im Friseurhandwerk oder in kosmetischen Themen helfen dir, spezielle Techniken zu vertiefen. Beliebt sind Seminare zu Farb- und Schnitttrends, Hand- und Nagelpflege oder Hygienevorschriften. Solche Trainings dauern von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen und verbessern deine Chancen auf verantwortungsvollere Aufgaben im Salon.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Friseurhelfer/in?

Mit mehrjähriger Praxis kannst du eine verkürzte Ausbildung zur Friseur/in oder Kosmetiker/in absolvieren oder über die Externenprüfung einen dieser Berufsabschlüsse nachholen. Aufbauend darauf ist eine Aufstiegsfortbildung zum/zur Fachwirt/in für Kosmetik und Wellness möglich, mit der du Leitungs- oder Managementaufgaben in Studios übernehmen kannst.

289 Stellenangebote ansehen