Funker/Funkerin – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Funker/Funkerin

Auch bekannt als: Radio operator (m/f)

BerufsfeldVerkehr & Logistik
Offene Stellen8

Über den Beruf

Funker und Funkerinnen steuern den Funkverkehr von Schiffen, Einsatzfahrzeugen und Leitstellen. Sie legen Frequenzen für Lang-, Kurz- und Ultrakurzwellen fest, kontaktieren Häfen, Schleusen oder Reedereien und nehmen Wetter-, Not- sowie Sicherheitsmeldungen entgegen. Per Funkpeilung ermitteln sie Schiffspositionen und unterstützen die Navigation. In modernen Hafenanlagen koordinieren sie per digitalem Funk An- und Ablegemanöver und gleichen Abläufe mit der Logistik ab. Arbeiten sie in Einsatzzentralen von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdiensten, halten sie ständigen Kontakt zu Fahrzeugen oder Trupps und stimmen Einsatzschritte ab. Außerdem prüfen, warten und reparieren sie ihre Anlagen, ersetzen defekte Bauteile und dokumentieren jede Meldung, damit keine wichtige Information verloren geht.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Je nach Tätigkeitsbereich wird oft eine Ausbildung im Bereich elektrische Anlagen und Bauteile oder in Nautik bzw. Schifffahrt vorausgesetzt. Welche der beiden Qualifikationen gefragt ist, richtet sich nach dem jeweiligen Einsatzgebiet.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Funker/in?

Das tarifliche Bruttojahresgehalt liegt zwischen 61.476 € und 66.768 € pro Jahr. Je nach Einsatzbereich, etwa Seefahrt, Hafenleitstelle oder Rettungsdienst, können Zuschläge für Nacht- und Schichtarbeit hinzukommen.

Wie sind die Berufsaussichten als Funker/in?

Die Berufsaussichten als Funker/in sind gut. Aktuell ist der Fachkräftemangel gering, offene Stellen werden daher zügig besetzt. Bis 2040 wächst die Beschäftigung, und es wird für Arbeitgeber zunehmend schwierig, Personal zu finden – deine Chancen steigen also langfristig. Zudem gehen viele erfahrene Funker/innen in Rente, wodurch zusätzliche Stellen frei werden.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Funker/in?

Funker/innen arbeiten permanent mit Funkanlagen und anderen technischen Geräten. Auf Schiffen kommen Vibrationen, Schichtdienst und längere Abwesenheiten vom Wohnort hinzu. Handwerkliche Eingriffe an der Technik gehören ebenso dazu wie das strikte Einhalten zahlreicher Funkdienstvorschriften.

Womit arbeitet man als Funker/in?

Zum Alltag gehören stationäre oder mobile Funkgeräte, Antennen und Peilanlagen. Außerdem brauchst du stets aktuelle Funkdienstvorschriften und Regelwerke, um Meldungen korrekt zu dokumentieren und gesetzliche Vorgaben einzuhalten.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Funker/in?

Du kannst dich in Lehrgängen zu modernen Informations- und Kommunikationstechniken, Abläufen im Schiffsverkehr oder Funkeinsätzen im Rettungsdienst spezialisieren. Auch Seminare zu Gesprächsführung und stressresistenter Kommunikation sind beliebt und verbessern deine Einsatzfähigkeit.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Funker/in?

Mit Erfahrung ist eine Aufstiegsweiterbildung zur/zum Techniker/in der Fachrichtung Elektrotechnik mit Schwerpunkt Informations- und Kommunikationstechnik (Bachelor Professional in Technik) möglich. Wer im Rettungsdienst funkt, kann sich zudem über einen Bachelor im Sanitäts- oder Rettungswesen für Leitungsaufgaben qualifizieren.

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