Film-, Fernsehproduktion (Master) – Arbeitsumfeld
Studium

Film-, Fernsehproduktion (Master)

BerufsfeldDarstellende Kunst & Musik

Über den Beruf

Film- und Fernsehproduzent/innen entwickeln Sendekonzepte, prüfen Drehbücher und kalkulieren Budgets. Sie stellen Teams zusammen, sichern Finanzierung und koordinieren alle Gewerke von Drehplanung über Aufnahmetechnik bis zur Postproduktion. Ein Master vertieft die Kompetenz, komplexe Mehrkameraproduktionen, Serienformate oder internationale Koproduktionen zu steuern. Graduierte spezialisieren sich etwa auf Montage, Serial Storytelling oder Formatentwicklung, analysieren Zielgruppen, optimieren Dramaturgien und treffen Schnittentscheidungen. Sie überwachen Rechtefragen, verhandeln mit Sendern, Förderinstitutionen und Streamingplattformen und planen Marketing sowie Auswertung. Moderne Produktionssoftware, Remote-Schnittplätze und datenbasiertes Controlling helfen, Abläufe in Echtzeit anzupassen und Qualität zu sichern. Von der ersten Idee bis zur Ausstrahlung tragen sie die künstlerische, technische und wirtschaftliche Gesamtverantwortung.

Ausbildung & Zugang

Zugangs­voraus­setzungen6
  • Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist in Film-, Fernsehproduktion
  • Bei weiterbildenden Studiengängen mind. 1 Jahr Berufspraxis
  • Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
  • Je nach Hochschule zählen z.B. Leistungen im ersten Hochschulstudium
  • Ggf. Englischkenntnisse
  • Je nach Hochschule Portfolio mit eigenständigen Arbeitsproben, Filmen und anderen audiovisuellen Produktionen

Häufige Fragen

Was verdient man als Film- und Fernsehproduzent/in?

In der Berufsgruppe „Bild- und Tontechnik – Experte“ liegt der Median bei 5.614 € brutto im Monat (Vollzeit, mit Sonderzahlungen). Die Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 4.221 € und 7.388 €. Der Wert gilt für alle Altersgruppen und ist kein Einstiegsgehalt.

Wie sind die Berufsaussichten als Film- und Fernsehproduzent/in?

Die Berufsaussichten als Film- und Fernsehproduzent/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Der Fachkräftemangel ist gering – offene Stellen werden meist schnell besetzt, was den Konkurrenzdruck erhöht. Außerdem gibt es weniger Altersabgänge als in vielen anderen Berufen, sodass seltener Stellen nachrücken.