Fachwerker/Fachwerkerin für Feinwerktechnik (§66 BBiG/§42r HwO)
Über den Beruf
Fachwerker und Fachwerkerinnen für Feinwerktechnik bearbeiten Metall oder Kunststoff, fertigen daraus passgenaue Einzelteile und setzen diese zu feinmechanischen Baugruppen zusammen. Sie lesen technische Zeichnungen, wählen geeignete Werkzeuge und spannen Rohlinge in Dreh-, Fräs- oder Bohrmaschinen ein. Nach dem Bearbeiten messen sie Maße und Oberflächen nach, korrigieren Abweichungen und dokumentieren Ergebnisse. Häufig übernehmen sie auch einfache Wartungsarbeiten an Maschinen, tauschen Verschleißteile und halten Arbeitsplätze sauber. Durch präzises Arbeiten entstehen Bauteile für Geräte, Apparate oder Maschinen, die reibungslos ineinandergreifen.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen2
- Keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben
- I.d.R. Eignungsuntersuchung durch die zuständige Agentur für Arbeit
Häufige Fragen
Was verdient man als Fachwerker/in für Feinwerktechnik?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.152 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 3.496 € und 4.965 €. Tarifverträge, Unternehmensgröße und Zusatzqualifikationen können das Einkommen zusätzlich beeinflussen.
Wie lange dauert die Ausbildung als Fachwerker/in für Feinwerktechnik?
Die Ausbildung kann 2, 3 oder 3,5 Jahre dauern. Die genaue Dauer legen du, dein Ausbildungsbetrieb und die zuständige Kammer fest – oft abhängig von deinen Vorkenntnissen und dem gewählten Ausbildungsschwerpunkt.
Welche Schulfächer sind wichtig für Fachwerker/innen für Feinwerktechnik?
Werken/Technik und Mathematik sind besonders hilfreich. Technik vermittelt dir den korrekten Umgang mit Werkstoffen, während Mathe nötig ist, um etwa Umdrehungsfrequenzen oder Schnittgeschwindigkeiten sicher zu berechnen.
Wie sind die Berufsaussichten als Fachwerker/in für Feinwerktechnik?
Die Berufsaussichten als Fachwerker/in für Feinwerktechnik sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch, offene Stellen sind schwer zu besetzen – ein Pluspunkt für Bewerber/innen. Zudem sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern bis 2040, Arbeitgeber müssen länger suchen. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden. Gleichzeitig schrumpft die Beschäftigung bis 2040, was den Arbeitsmarkt etwas eintrübt.
