Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Zerspanungsmechanik (§66 BBiG/§42r HwO) – Arbeitsumfeld
Ausbildung

Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Zerspanungsmechanik (§66 BBiG/§42r HwO)

BerufsfeldTechnik & Elektro
Dauer2, 3 oder 3,5 Jahre
Ausbildungsplätze8

Über den Beruf

Fachpraktiker/innen für Zerspanungsmechanik bearbeiten Metall‐ oder Kunststoffrohlinge durch Drehen, Fräsen und Bohren. Sie spannen Werkstücke ein, wählen geeignete Schneidwerkzeuge und stellen Drehzahlen, Vorschübe sowie Kühlschmierstoffe ein. Oft bedienen sie CNC‐Maschinen, rufen vorhandene Programme auf und überwachen den Ablauf. Nach jedem Arbeitsgang kontrollieren sie Maße und Oberflächen mit Messschrauben, Lehren oder Profilprojektoren und dokumentieren Ergebnisse. Verschlissene Werkzeuge wechseln sie selbstständig, kleinere Störungen beheben sie vor Ort. Regelmäßig reinigen und schmieren sie Führungen, prüfen Kühlmittelfüllstände und sichern damit die Einsatzbereitschaft ihrer Anlagen. Die Ausbildung richtet sich an Menschen mit Behinderungen und vermittelt alle Fähigkeiten, um präzise Einzel- oder Serienteile für Maschinen, Fahrzeuge oder Geräte herzustellen.

Ausbildung & Zugang

BerufstypAusbildungsberuf für besondere Personengruppen
AusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO)
Dauer2, 3 oder 3,5 Jahre
Zugangsvoraussetzungen2
  • Keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben
  • I.d.R. Eignungsuntersuchung durch die zuständige Agentur für Arbeit

Ausbildungsplätze

Häufige Fragen

Was verdient man als Fachpraktiker/in für Zerspanungsmechanik?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.067 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Branche und Region kannst du zwischen 3.399 € und 4.802 € verdienen.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachpraktiker/in für Zerspanungsmechanik?

Für diesen rehabilitationsspezifischen Ausbildungsberuf gibt es keine bundesweit einheitlichen Vergütungsdaten. Dein Azubi-Gehalt richtet sich meist nach dem jeweiligen Tarifvertrag des Metall- oder Elektrohandwerks beziehungsweise nach den Vereinbarungen deiner Reha-Einrichtung und variiert daher stark nach Bundesland und Träger.

Wie lange dauert die Ausbildung zur Fachpraktiker/in für Zerspanungsmechanik?

Die Ausbildung dauert je nach zuständiger Kammer 2, 3 oder 3,5 Jahre. Die genaue Länge hängt davon ab, ob du im Handwerk, in der Industrie oder in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation ausgebildet wirst.

Welche Schulfächer sind wichtig für Fachpraktiker/innen für Zerspanungsmechanik?

Wichtige Schulfächer sind Werken/Technik, Mathematik. Technik hilft dir beim Bedienen der Maschinen, Mathematik brauchst du zum Berechnen von Einstellwerten und Maßen.

Wie sind die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Zerspanungsmechanik?

Die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Zerspanungsmechanik sind gut. Ein hoher Fachkräftemangel sorgt dafür, dass offene Stellen schwer zu besetzen sind und Arbeitgeber länger suchen. Die Konkurrenz unter Bewerber/innen sinkt bis 2040, was deine Chancen zusätzlich verbessert. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch weitere Stellen frei werden. Allerdings schrumpft die Beschäftigung im Berufsfeld bis 2040, sodass sich Jobsuchende langfristig flexibel zeigen sollten.

8 Ausbildungsplätze ansehen