Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Tiefbaufacharbeiter (§66 BBiG/§42r HwO)
Über den Beruf
Fachpraktiker/innen für Tiefbaufacharbeiter stellen Schalungen her, errichten Mauern und berechnen Flächen sowie Materialmengen für Tiefbauarbeiten. Sie messen geplante Bereiche aus, richten Bauteile exakt aus und prüfen dabei regelmäßig Maße und Winkel. Handwerkliches Geschick, körperliche Ausdauer und ein sicheres Zahlenverständnis sind nötig, um stabile, passgenaue Konstruktionen im Untergrund zu schaffen.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen2
- Keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben
- I.d.R. Eignungsuntersuchung durch die zuständige Agentur für Arbeit
Ausbildungsplätze
Aktuelle Ausbildungsplätze
Häufige Fragen
Was verdient man als Fachpraktiker/in für Tiefbaufacharbeiter?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.815 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 3.208 € und 4.455 €. Region, Betriebsgröße und Tarifbindung können dein Einkommen zusätzlich beeinflussen.
Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachpraktiker/in für Tiefbaufacharbeiter?
Es liegen keine offiziellen Durchschnittswerte zur Ausbildungsvergütung vor. In tarifgebundenen Bauunternehmen orientiert sie sich aber meist am Bautarif und steigt von Lehrjahr zu Lehrjahr; Bundesland und Betriebsgröße spielen ebenfalls eine Rolle.
Wie lange dauert die Ausbildung als Fachpraktiker/in für Tiefbaufacharbeiter?
Die Ausbildung dauert je nach Kammerregelung 2 oder 3 Jahre. Ob du die kürzere oder längere Variante durchläufst, entscheidet die zuständige Kammer gemeinsam mit deinem Ausbildungsbetrieb.
Welche Schulfächer sind wichtig für Fachpraktiker/in für Tiefbaufacharbeiter?
Besonders relevant sind Werken/Technik und Mathematik. Technikkenntnisse erleichtern den Umgang mit Werkzeugen, während du mit Matheformeln Maße und Materialmengen berechnest.
Wie sind die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Tiefbaufacharbeiter?
Die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Tiefbaufacharbeiter sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen lassen sich schwer besetzen, was deine Chancen verbessert. Zudem werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch zusätzliche Jobs frei werden. Gleichzeitig schrumpft die Beschäftigung bis 2040, was das Stellenangebot langfristig etwas dämpfen könnte.
