Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Metallbau (§66 BBiG/§42r HwO)
Über den Beruf
Fachpraktiker/innen für Metallbau fertigen Geländer, Tore, Maschinengehäuse und andere Metallkonstruktionen. Sie messen Profile und Bleche, markieren Schnittlinien und trennen das Material mit Sägen, Brennern oder CNC-Maschinen. Die Einzelteile richten sie aus, verbinden sie durch Schweißen, Schrauben oder Nieten und prüfen mit Messschieber oder Winkel, ob alles passt. Anschließend glätten sie Kanten, tragen Korrosionsschutz auf oder lackieren Oberflächen. Bei der Montage setzen sie Baugruppen zusammen, justieren Beschläge und testen die Funktion beweglicher Teile. Außerdem warten sie Hand- und Maschinenwerkzeuge und entsorgen Metallreste fachgerecht. Während des gesamten Arbeitsprozesses achten sie streng auf Unfallverhütung und Umweltschutz. Ihr Einsatz schafft belastbare Bauteile für Gebäude, Anlagen oder Fahrzeuge.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen2
- Keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben
- I.d.R. Eignungsuntersuchung durch die zuständige Agentur für Arbeit
Ausbildungsplätze
Häufige Fragen
Was verdient man als Fachpraktiker/in für Metallbau?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.606 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 3.047 € und 4.294 €. Mit wachsender Routine und Zusatzqualifikationen kannst du eher die oberen Werte erreichen.
Wie lange dauert die Ausbildung zum/zur Fachpraktiker/in für Metallbau?
Die Ausbildung dauert je nach Kammer 3 bis 3,5 Jahre. Sie wird dual in einem Metallbaubetrieb oder in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation sowie in der Berufsschule absolviert.
Welche Schulfächer sind wichtig für Fachpraktiker/innen für Metallbau?
Werken/Technik und Mathematik sind besonders hilfreich. Technik vermittelt dir den sicheren Umgang mit Werkzeugen und Maschinen, Mathematik brauchst du für Flächen-, Volumen- und Materialberechnungen.
Wie sind die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Metallbau?
Die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Metallbau sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch, offene Stellen lassen sich schwer besetzen – ein Pluspunkt für Bewerber. Bis 2040 sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern, weil Arbeitgeber länger suchen müssen. Zusätzlich sorgen viele Altersabgänge dafür, dass weitere Stellen frei werden, auch wenn die Gesamtbeschäftigung bis 2040 leicht zurückgeht.
