Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Medientechnologie Druck (§66 BBiG/§42r HwO)
Über den Beruf
Fachpraktiker/innen für Medientechnologie Druck berechnen Papier- und Farbbedarf, begleiten den Druckprozess und greifen ein, wenn Störungen auftreten. Mit technischem Verständnis erkennen sie Fehler an Maschinen oder Druckergebnissen und beheben kleinere Probleme eigenständig. Dabei nutzen sie mathematisches Grundwissen für präzise Materialkalkulationen und ihr handwerkliches Geschick, um Bauteile nachzujustieren. Das Tätigkeitsprofil lehnt sich an den anerkannten Beruf Medientechnologe Druck an, ist jedoch auf Menschen mit Behinderungen zugeschnitten. In Handwerks-, Industrie- oder Reha-Betrieben unterstützen die Fachpraktiker/innen so dabei, Druckaufträge wirtschaftlich und in gleichbleibender Qualität fertigzustellen.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen2
- Keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben
- I.d.R. Eignungsuntersuchung durch die zuständige Agentur für Arbeit
Ausbildungsplätze
Häufige Fragen
Was verdient man als Fachpraktiker/in für Medientechnologie Druck?
Fachpraktiker/innen für Medientechnologie Druck verdienen typischerweise 3.582 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Region und Betriebsgröße liegt die Spanne meist zwischen etwa 2.965 € und 4.278 €.
Wie lange dauert die Ausbildung als Fachpraktiker/in für Medientechnologie Druck?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Damit bewegt sie sich im üblichen Zeitrahmen handwerklicher Berufsausbildungen.
Welche Schulfächer sind wichtig für Fachpraktiker/innen für Medientechnologie Druck?
Besonders wichtig sind Mathematik und Werken/Technik. Mathematik hilft dir, Materialmengen exakt zu berechnen, während Werken/Technik nützlich ist, um Fehler an Maschinen rechtzeitig zu erkennen und zu beheben.
Wie sind die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Medientechnologie Druck?
Die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Medientechnologie Druck sind eher schwierig. Die Beschäftigung im Berufsfeld schrumpft bis 2040. Der Fachkräftemangel ist gering, offene Stellen werden deshalb schnell besetzt – die Konkurrenz unter Bewerbern nimmt zu. Zugleich steigen die Bewerberzahlen bis 2040 weiter an. Positiv wirkt, dass viele Altersabgänge erwartet werden und dadurch Stellen frei werden.
