Fachpraktiker/Fachpraktikerin für IT Systemelektronik (§66 BBiG/§42r HwO)
Über den Beruf
Fachpraktiker und Fachpraktikerinnen für IT-Systemelektronik bauen Rechner, Netzwerke und Telekommunikationsanlagen auf, nehmen sie in Betrieb und halten sie instand. Sie bestücken Platinen, verlegen Kabel, montieren Module in Gehäuse und prüfen Baugruppen mit Multimeter oder Oszilloskop. Danach installieren sie Betriebssysteme, passen Treiber an und konfigurieren Router, Switches sowie Firewalls, damit Daten sicher fließen. Bei Störungen analysieren sie Signale mit Messsoftware, tauschen defekte Bauteile, spielen Firmware-Updates ein und testen das Ergebnis. Sie beraten Anwender zu Erweiterungen, erstellen kurze Bedienungsanleitungen und weisen Nutzer in neue Funktionen ein. Zum Abschluss dokumentieren sie alle Arbeiten und planen Wartungsintervalle, um die IT-Infrastruktur dauerhaft zuverlässig zu halten.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen2
- Keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben
- I.d.R. Eignungsuntersuchung durch die zuständige Agentur für Arbeit
Ausbildungsplätze
Häufige Fragen
Was verdient man als Fachpraktiker/in für IT Systemelektronik?
In der Berufsgruppe „Informations- und Telekommunikationstechnik – Fachkraft“ liegt der Median bei 4.568 € brutto im Monat (Vollzeit, mit Sonderzahlungen). Die Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 3.712 € und 5.653 €. Der Wert gilt für alle Altersgruppen und ist kein Einstiegsgehalt.
Wie lange dauert die Ausbildung zur Fachpraktiker/in für IT Systemelektronik?
Die Ausbildung dauert regulär 3 Jahre. Du verbringst die Zeit sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule.
Welche Schulfächer sind wichtig für Fachpraktiker/in für IT Systemelektronik?
Wichtige Schulfächer sind Mathematik, Physik, Informatik, Werken/Technik und Deutsch. Gute Kenntnisse darin erleichtern dir Berechnungen, Messungen und die Kundenkommunikation.
Wie sind die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für IT Systemelektronik?
Die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für IT Systemelektronik sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, was deine Chancen verbessert. Bis 2040 nimmt die Konkurrenz unter Bewerbern weiter ab, sodass Arbeitgeber länger nach passenden Leuten suchen. Außerdem gehen viele Fachkräfte in Rente, wodurch zusätzliche Stellen frei werden. Allerdings soll die Gesamtbeschäftigung bis 2040 etwas schrumpfen, weshalb du dich regional gut informieren solltest.
